|
| Information zu den Zielgebieten |
| |
| HUARAZ - ANCASH |
|
|
| ► Ancash |
Das beeindruckende Tal Callejón de Huaylas liegt eingebettet zwischen den Gebirgszügen der Cordillera Blanca (weißes Gebirge) und der Cordillera Negra (schwarzes Gebirge). Dort liegen die friedlichen Gebirgsorte Recuay, Carhuaz, Yungay y Caraz und Huaraz, die Hauptstadt des Departments Ancash und gleichzeitig kultureller und wirtschaftlicher Brennpunkt der Region ist. In diesem Department siedelten in den Jahren 1200 bis 200 vor Christus die Angehörigen der Kultur Chavin, deren Angehörige die archäologischen Stätten Chavín de Huántar, seit 1985 von der UNESCO als Kulturgut der Menschheit geschützt, geschaffen haben. In der gesamten Region kann man die einzigartigen Gipfelgletscher der Berge bewundern, darunter auch den Huascarán, mit 6768 Metern Höhe der höchste Berg von Peru. Außerdem gibt es verschiedene heiße Thermalquellen und herrliche Bergseen zu besuchen, zum Beispiel den See Llanganuco, in dessen Umgebung der Reisende ideale Bedingungen zur Ausübung verschiedener Risikosportarten vorfindet: Kanufahren, Mountain Bike oder Trekking. Der Nationalpark Parque Nacional Huascarán wurde von der UNESCO wegen seiner außergewöhnlichen landschaftlichen Schönheit und der dort heimischen Tierarten, darunter Kondor, Vikunja, Rehwild, Puma, Andenfuchs und Hasenmaus, zum geschützten Naturgut der Menschheit erklärt.
Nützliche Informationen - Ancash
Höhe
Hauptstadt: Huaraz (3091 Meter über dem Meeresspiegel). Minimal: 4 Meter über dem Meeresspiegel in Chimbote. Maximal: 3910 Meter über dem Meeresspiegel in Shilla.
Klima
Das Klima der Stadt Huaraz ist trocken und mild mit einer durchschnittlichen Jahreshöchsttemperatur von 24°C und durchschnittlichen Jahrestiefsttemperatur von 7°C. Die Regenzeit beginnt im Oktober und endet im März.
Anreise
Landweg: Lima-Pativilca-Huaraz: 400 km (6 Stunden mit dem Auto auf einer asphaltierten Strasse). Luftweg: Es gibt keine regelmässigen Flugverbindungen zum Flughafen des Ortes Anta (bei Carhuaz) (35 Minuten).
Entfernungen Von Der Stadt Huaraz Zu Den Orten:
Aija (Provinz Aija) 68 km / 2 Stunden.
Llamellín (Provinz Antonio Raimondi) 223 km / 8 Stunden.
Chacas (Provinz Asunción) 118 km / 4 Stunden.
Chiquián (Provinz Bolognesi) 111 km / 2 Stunden und 30 Minuten.
Carhuaz (Provinz Carhuaz) 35 km / 30 Minuten.
San Luis (Provinz Carlos Fermín Fitzcarrald) 223 km / 6 Stunden.
Casma (Provinz Casma) 149 km / 5 Stunden.
Corongo (Provinz Corongo) 180 km / 6 Stunden.
Huari (Provinz Huari) 152 km / 4 Stunden.
Huarmey (Provinz Huarmey) 140 km / 5 Stunden.
Caraz (Provinz Huaylas) 69 km / 1 Stunde und 30 Minuten.
Piscobamba (Provinz Mariscal Luzuriaga) 193 km / 7 Stunden.
Ocros (Provinz Ocros) 128 km / 4 Stunden.
Cabana (Provinz Pallasca) 234 km / 8 Stunden.
Pomabamba (Provinz Pomabamba) 298 km / 8 Stunden.
Recuay (Provinz Recuay) 25 km / 30 Minuten.
Chimbote(Provinz Santa) 210 km / 6 Stunden.
Sihuas (Provinz Sihuas) 228 km / 8 Stunden.
Yungay (Provinz Yungay) 58 km / 45 Minuten.
Anschriften:
Flughafen
Aeropuerto Tte. FAP Jaime de Montreuil. Panamericana Norte km 421, Chimbote. Tel. (043) 31-1844 / 31-1062. Aeropuerto Comandante FAP Germán Arias Grazziani. Anta, km 23 Carretera Huaraz – Caraz. Tel. (043) 44-3095.
Überlandfahrten
Busbahnhof Chimbador, Urbanización 27 de Octubre, Carretera Panamericana Norte, Chimbote.
Gesundheitsversorgung
Chimbote. Hospital Regional de Chimbote. Av. Anchoveta ohne Nummer. Tel. (043) 31-1280. Huaraz. Hospital de Apoyo Víctor Ramos Guardia de Huaraz. Av. Luzuriaga ohne Nummer. Tel. (043) 42-4146.
Polizeiwachen
Chimbote. Jr. Leoncio Prado 401. Tel. (043) 32-1651. Betreuung: 24 Stunden. Huaraz. Comisaría de Huaraz. Jr. José de Sucre, 2. Block. Tel. (043) 42-1330. Betreuung: 24 Stunden. Yungay. Policía Nacional del Perú. Tel. (043) 39-3300. Betreuung: 24 Stunden.
Märkte Für Kunsthandwerk
Centro Artesanal Callejón de Huaylas. Edificio Serpost, Plaza de Armas ohne Nummer, Huaraz. Feria Artesanal Plaza de Armas. Plaza de Armas ohne Nummer, Huaraz.
Post
Chimbote. Av. Pardo 294. Tel. (043) 32-4073 / 34-6299. Huaraz. Av. Luzuriaga 702. Tel. (043) 42-1030 / 42-1031. Caraz. Jr. San Martín 909. Tel. (043) 39-1094.
Information
Für Touristen Nationale Turismuskammer www.go2peru.com Regionalregierung de Departaments Ancash www.regionancash.gob.pe Iperú, Der Informations- und Hilfsdienst fur Touristen.
Verband Der Bergführer (Asociacion De Guias De Alta Montaña)
Parque Ginebra 28-G Tel. (043) 42-1811. E-mail: agmp@terra.com.pe |
|
| ► Provinz Huaraz |
Museo Arqueológico de Ancash (Archäologisches Museum)
Av. Luzuriaga 762. Tel. (043) 72-1551. Öffnungszeiten: L-S 9:00–17:00, So 9:00–14:00. An diesem Ort gibt es eine wichtige Sammlung von steinernen Statuen, die vom Volk Recuay stammen, daneben auch Keramik und Textilien der Kulturen Chavín, Huarás (Weiss auf Rot), Mochica, Wari und Chimú, aus der Zeit vor dem Inkareich.
Santuario del Señor de la Soledad
Plazuela del Señor de la Soledad. Tel. (043) 72-8878. Öffnungszeiten: Mo-So 8:00-13:00 und 15:00-18:00. Dieses Heiligtum wurde nach dem Erdbeben im Jahr 1970 errichtet. Im Inneren befindet sich ein Jesusbildnis des Señor de la Soledad, des Schutzheiligen der Stadt Huaraz. Dieses Bildnis stammt aus der Zeit der Gründung der Stadt im 16. Jahrhundert.
Restos Arqueológicos de Waullac
2 km östlich von Huaraz (5 Minuten mit dem Auto) Waulloc ist eine archäologische Stätte aus der Zeit vor dem Inkareich und gehört zur Epoche der Wari (600 nach Christus). Hier handelt es sich um einen Friedhof aus fünf steinernen nischenartigen Strukturen.
Der See Laguna de Churup
28 km östlich von Huaraz (1 Stunde und 30 Minuten mit dem Auto) liegt der Ort Pitec. Von dort muss man noch etwa 2 Stunden lang zu Fuss weitergehen. Um den See herum wachsen Schilfstroh, Queñual (eine Baumart) und Quisuar. Man kann hier auch verschiedene in den Anden heimische Tierarten beobachten: Vizcachas (Hasenmaus), Gatos Monteses (Bergkatzen) und viele Vogelarten, darunter auch Wildenten.
Der Nationalpark Parque Nacional Huascarán
Je nach Interesse des Reisenden gibt es verschiedene Zugänge zum Nationalpark, die beliebtesten sind aber die Zugänge durch den SektorLlanganuco mit den Seen Laguna Chinancocha (das Seewasser ist herrlich Türkisgrün gefärbt) und Laguna Orconconcha; und durch den Sektor Carpa, von wo aus man direkten Zugang zum Gletscher Nevado Pastoruri hat. Der Park wurde im Jahr 1975 gegründet, um die hier heimische Flora und Fauna, die geologischen Formationen, die archäologischen Reste und die herrlichen Landschaften zu schützen. Im Jahr 1985 wurde der Park von der UNESCOals Weltnaturerbe anerkannt. Der 340.000 Hektar grosse Park umfasst fast das gesamte Gebirge der Cordillera Blanca und man kann hier eine grosse Vielzahl von in den Hochanden heimischen Pflanzenarten finden: zum Beispiel Puya Raimondi in den Zonen um Quesque und Pumapampa (der Blütenstand dieser Pflanze gilt als der grösste Blütenstand im Pflanzenreich, sie blüht einmal und stirbt dann ab) und die Baumart Quenual bei dem Seen Lagunas de Llanganuco. Insgesamt gibt es 296 Bergseen in dem Nationalpark, sehenswert sind vor allen die Seen Parón, Cullicocha, Llanganuco, Auquiscocha, Rajucolta, Querococha und Cuchillococha. Es gibt auch 663 Gletscherberge, darunter Huascarán (6768 Meter über dem Meeresspiegel), Huandoy (6395 Meter über dem Meeresspiegel), Chopicalqui (6354 Meter über dem Meeresspiegel), Hualcán (6122 Meter über dem Meeresspiegel) undAlpamayo (5947 Meter über dem Meeresspiegel). Bezüglich der Tierwelt sind Brillenbär, Taruco und der Andenkondor besonders zu erwähnen (alle drei Arten von Aussterben bedroht), ausserdem gibt es Puma, Rehwild, Andenkatze und verschiedene Vogelarten.
Restos Arequeológicos de Willcahuain e Ichic Willcahuain
7 km nordöstlich von Huaraz (35 Minuten mit dem Auto oder 3 Stunden zu Fuss). Diese Anlage stammt vom Volk Wari (700 vor Christus - 100 nach Christus) und man kennt den Ort heute unter dem Namen Horizonte Medio. Im Inneren der Gebäude findet man ein Netz von Galerien, die vermutlich dazu dienten, den Göttern Opfer darzubringen. |
|
| ► Provinz Asuncion |
Das Dorf Chacas
118 km nordöstlich von Huaraz (etwa 4 Stunden mit dem Auto). Das Dorf liegt in der Zone von Conchucos und ist bekannt für die hier an hergestellten Holzschnitzereien und wegen der Gläubigkeit der Einwohner.
Das Heiligtum Santuario de Mama Ashu
Plaza de Armas de Chacas. Öffnungszeiten: Mo-So 8:00 –21:00. Dieses Heiligtum stammt etwa aus dem Jahr 1587 und steht heute als nationales Monument unter Denkmalschutz. Erwähnenswert ist die klassische Struktur mit dem doppelten Kirchturm, der sorgfältig geschnitzte Zugang und ein Fenster im oberen Teil der Fassade. Im Inneren findet man geschnitzte mit hölzernen Engeln verzierte Türen, Fenster und Sitze, die Glasfenster und eine blattvergoldete Retabel im barocken Stil mit einem Bildnis der heiligen Jungfrau.
Das Museum Museo de Chacas
Plaza de armas de Chacas. Öffnungszeiten: Mo-Fr nach Anmeldung bei der Gemeindeverwaltung. So: den ganzen Tag geöffnet. Ausgestellt wird eine Sammlung von steinernen Skulpturen und verschiedenen Figuren, Geräte aus Stein, verschiedene Keramik, metallische Produktes des Volkes Recuay und andere Fundstücke. |
|
| ► Provinz Carhuas |
Carhuás (2645 Meter über dem Meeresspiegel)
35 km nördlich von Huaraz (30 Minuten mit dem Auto). Dieser Ort hat das traditionelle Ambiente und den Stil der Mestizen aus vergangenen Zeiten bis heute bewahrt. An der Plaza de Armas befindet sich das Heiligtum Santuario de la Virgen de las Mercedes (heilige Jungfrau). Das Fest zu Ehren der Jungfrau wird am 24. September gefeiert.
Baños Termales de Chancos (heisse Quellen)
28 km östlich von Huaraz (30 Minuten mit dem Auto) liegt der Ort Marcará. Von dort fehlen 3,5 km bis zu den heissen Quellen (15 Minuten mit dem Auto). Das Thermalwasser tritt hier mit einer Temperatur von bis zu 74ºC aus der Erde und ist für seine heilende Wirkung bekannt. Bei dem Ort gibt es ein Schwimmbad mit verschiedenen Becken für Kinder und Erwachsene, Saunahöhlen und gesonderte Badebecken für einzelne Personen oder für kleine Gruppen. |
|
| ► Provinz Huarmey |
Die Provinz Huarmey
Der Name dieser Provinz stammt von der alten Sprache “Muchic” und bedeutet auf Deutsch Fischer. Die Provinz ist bekannt für die exotischen geschützten Strände, Felsformationen und Inseln, einige darunter gelten als die schönsten der peruanischen Küste.
Der Badeort Balneario de Tuquillo
Nördliche Panamericana, km 303. Der Name dieses Ortes mit seinen Sandstränden bedeutet auf Deutsch "das Schönste". Der Ort hat die Form eines doppelten U, im Norden liegt der Strand Tuquillo Norte, wo man in dem ruhigen Wasser bestens Angeln oder Unterwasser jagen kann.
Der Strand Playa Tamborero
Nördliche Panamericana km 261 und von dort 450 Meter auf einem Feldweg. Dieser weite Sandstrand mit dem ruhigen Wasser ist bestens zum Schwimmen oder Tauchen geeignet. Man kann auch auf den nahegelegenen Inseln angeln. Eine lange natürlich gewachsene Landzunge dient als Bootssteg.
Die Provinz Huaylas
In dieser Provinz liegt der Berg Nevado Alpamayo (5947 Meter über dem Meeresspiegel) der in der Stadt München in Deutschland bei einem Wettbewerb im Jahr 1966 zum "schönsten Berg der Welt" gewählt wurde.
Der Ort Caraz (2256 Meter über dem Meeresspiegel)
69 km nördlich von Huaraz (1 Stunde und 30 Minuten mit dem Auto). Hier spürt man noch den Charme der alten Orte des peruanischenHochlands. Auf dem Land wachsen viele Blumen, darunter vor allem Nelken, die von hier aus an den Binnenmarkt geliefert oder exportiert werden.
Sitio Arqueológico de Tumshucaico
1 km von Caraz (5 Minuten mit dem Auto oder 20 Minuten zu Fuss). Diese archäologischen Stätten stammen aus der Bildungszeit (etwa 1800 vor Christus) und aus der Zeit vor dem Inkareich. An diesem Ort gibt es Galerien und Wände aus den in der Region gesammelten und mit Verzahnung gearbeiteten Steinen. Durch die landwirtschaftliche Nutzung und die Ausbreitung der Stadt wurden Teile der ursprünglichen Anlage zerstört.
Der See Laguna de Parón
32 km östlich von Caraz (1 Stunde und 30 Minuten mit dem Auto). Parón liegt auf einer Höhe von 4185 Meter über dem Meeresspiegel und bietet einen herrlichen Blick auf die schneebedeckten Gipfel Nevado Artesonraju (6025 Meter über dem Meeresspiegel), Pirámide de Garcilaso (5885 Meter über dem Meeresspiegel) und die Westwand des Chacraraju (6112 Meter über dem Meeresspiegel).
Die Schlucht Cañón del Pato
25 km nördlich von Caraz (30 Minuten mit dem Auto). Die Schlucht wurde vom Fluss Río Santa in den Fels geschnitten. Der Fluss fliesst durch das Tal Callejón de Huaylas, das zwischen der Cordillera Blanca (weisses Gebirge) und Cordillera Negra (schwarzes Gebirge) liegt. Die Schlucht liegt auf einer Höhe zwischen 1400 und 1850 Meter über dem Meeresspiegel, ist etwa 15 Meter breit und fast 1000 Meter tief. In der Schlucht gibt es auch ein Wasserkraftwerk, das fast die Hälfte des peruanischen Nordens mit Strom versorgt. |
|
| ► Provinz Recuay |
Der Ort Recuay
25 km südlich von Huaraz (30 Minuten mit dem Auto). Die Menschen des Ortes haben den Ruf sehr schlicht und arbeitsam zu sein. In dieser Zone findet man auch die archäologischen Reste Pueblo Viejo, Pumacahuara, Jirash, Tayapunta und die Grabstätten Tumbas de Yacucancha.
Der Berg Nevado Pastoruri
70 km südlich von Huaraz (3 Stunden mit dem Auto). Auf dem Weg zum Berggletscher kann man den See Laguna de Patococha und den See Pumapashimi besuchen und die Pflanzenart Puyas Raimondi kennenlernen. Der Berg erreicht eine Höhe von 5240 Meter über dem Meeresspiegel, das untere Ende des Gletschers liegt aber auf 5025 Metern über dem Meeresspiegel und ist leicht zugänglich. Der Besuch des Gletschers wird von verschiedenen Veranstaltern von Reisen zu den Bergen im Callejón de Huaylas angeboten. Man kann hier Ski- oder Snowboard fahren und im Eis klettern. |
|
| ► Provinz Bolognesi |
Cordillera del Huayhuash
Dieses etwa 30 km lange Gebirge liegt zwischen den Regionen Huánuco, Ancash und Lima und gilt als eine der schönsten Gebirgsregionen der Anden. Es gibt dort sechs Berge mit einer Höhe von über 6000 Metern und viele unter Bergsteigern bekannte und beliebte Aufstiege.
Das Dorf Chiquián (3 090 m.s.n.m.)
111 km von Huaraz auf einer asphaltierten Strasse bis zum Abzweig zum Bergwerk Antamina (2 Stunden und 30 Minuten); Von Lima aus reist man auf der nördlichen Panamericana bis zum km 206 (Abzweig nach Paramonga) und nimmt dann die Strasse nach Huaraz bis zum km 122 (der Ort Conococha) und dort wiederum den Abzweig zum 30 km entfernten Ort Chiquián (insgesamt 5 bis 6 Stunden).
Dieser friedliche Ort ist auch unter dem Namen “Espejito del Cielo (Spiegel des Himmels)” bekannt und liegt am rechten Ufer des Flusses Río Aynín im oberen Teil des Tals des Flusses Río Pativilca. Der Ort liegt am wichtigsten Zugang zur Cordillera Huayhuash und zur Rundwanderung "Circuito Oro de los Andes (goldene Andentour)”.
Die wichtigsten Sehenswürtigkeiten der Zone sind folgende: der See Laguna Conococha; der Berg Tucu Chira; das Heiligtum Santuario del Señor del Camino, auch Conchuyacu genannt; die Wasserfälle von Usgor (2 km von der Stadt entfernt); der Aussichtspunkt Mirador San Juan Cruz; die Ruinen aus der Zeit vor dem Inkareich Capillapunta und Puscanhuaru (10 km von der Stadt entfernt); die Kirchen von Huasta und Aquia aus der Zeit vor der Kolonisation (8 km bzw. 17 km von der Stadt entfernt); das Heiligtum Santuario del Señor de Cayac; die Ruinen aus der Zeit vor dem Inkareich Pucamachay und Belén de Aquia; und die Pflanzen Puya Raimondi im Hochland bei Pachapaqui (30 km von der Stadt entfernt). |
|
| ► Provinz Casma |
Restos Arqueológicos de Sechín und das Museum Museo de Sitio Max Uhle
5 km südöstlich von Casma (10 Minuten mit dem Auto). Öffnungszeiten: Mo-So 8:00-17:00. Dieses einstige religiöse Zentrum besteht aus Bauwerken aus Lehmziegeln und aus Felsen und wird dem Volk Sechín (1800 bis 800 vor Christus) zugerechnet. Am Eingang gibt es eine Mauer mit sorgfältig gearbeiteten Steinen und im Inneren kann man die Wandmalereien bewundern. Das Museum informiert über die wichtigsten Kulturen in der Zeit vor der spanischen Eroberung, die sich in dieser Region entwickelten: Moche, Wari, Chimú, Casma und Inca. Ausgestellt werden Fundstücke von den Ausgrabungen an verschiedenen Orten im Tal Valle de Casma, vor allem aber Keramik.
Der Strand Playa Tortugas
20 km nordwestlich von Casma (30 Minuten mit dem Auto). Dieser Strand ist Teil einer Bucht, die im Norden von den Ausläufern des Cerro Grande und im Süden vom Berg Cerro Tortuga begrenzt wird. Dieser Ort ist hervorragend zur Ausübung verschiedener Wassersportarten geeignet, da das Meer dort sehr ruhig ist. Bei einem Spaziergang am felsigen Strand kann man die seltsamen von der Erosion geschaffenen Formationen bewundern.
Restos Arqueológicos de Las Aldas
15 km südlich von Casma (30 Minuten mit dem Auto). Diese Bauten stammen aus der Zeit vor dem Reich der Inkas, um das Jahr 1600 vor Christus. Aufgrund der Lage auf dem Gipfel eines Berges nimmt man an, der Ort sei an dieser strategischen Stelle entstanden, um dort religiöse Zeremonien abzuhalten. Die Anlage besteht aus einer zentralen Plattform, die von seitlichen Pyramiden umgeben wird. Im ebenen Teil gibt es verschieden Bauten, die vermutlich als Wohnräume dienten. |
|
| ► Provinz Huari |
Complejo Arqueológico de Chavín de Huántar
109 km südlich von Huaraz (3 Stunden und 30 Minuten mit dem Auto). Diese Anlage stammt aus dem Jahr 1200 vor Christus und wurde von Julio C. Tello im Jahr 1919 entdeckt. Seit 1985 steht die Anlage als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
Der Komplex besteht aus verschiedenen Anlagen, an denen vermutlich Zeremonien stattfanden und Pyramiden aus grossen Felsblöcken.
Unter dem alten Tempel gibt es zahlreiche unterirdische Katakomben und eine Halle, in der ein beeindruckender mit Figuren geschmückter messerförmiger Obelisk, der unter dem Namen El Lanzón bekannt ist, zu sehen ist. Diese 4,53 Meter hohe Skulptur wurde sorgfältig mit verschiedenen Motiven verziert: Katzen, Vögel und Schlangen. Diese Motive sind typisch für die Symbolik des Volkes Chavín.
Ausstellung beim Complejo Arqueológico Chavín
Tel. (043) 45-4042. Öffnungszeiten: Mo-So 9:00-17:00. Ausgestellt wird eine vielseitige Sammlung von Textilien, Keramik und Steinen aus verschiedenen Epochen und Kulturen aus der Zeit vor dem Inkareich, darunter Chavín, Huarás (Weiss auf Rot), Recuay und Wari. |
|
| ► Provinz Pallasca |
Das Museum Museo Arqueológico Zonal Pashas – Cabana
Hauptplatz des Ortes Cabana. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9:00- 13:00 / 15:00 – 19:00. In diesem modernen Museum werden verschiedene Objekte aus Keramik und Metall ausgestellt, daneben auch Hunderte von Fotos, Zeichnungen und Plänen zum Thema der Kultur Recuay (diese stammen von den Ausgrabungen Pashash).
Sitio Arqueológico Pashash
1 km südlich von der Stadt Cabana (5 Minuten mit dem Auto) Diese archäologischen Stätten stammen von dem Volk Recuay (mittlere Frühepoche, etwa 100 vor Christus - 600 nach Christus). Die Anlage besteht aus 4 Gebäuden aus Bruchsteinen mit Kammern im Inneren. Man hat über 277 Opfergaben gefunden und die Symbolik weist hier darauf hin, dass hier ein Totenkult stattfand. |
|
| ► Principales Atractivos |
Complejo Arqueológico Punkuri
30 km von Chimbote (20 Minuten mit dem Auto) In diesem archäologischen Komplex gibt es eine 3500 Jahre alte Stufenpyramide mit zwei Plattformen, die über eine Treppe verbunden sind. Insgesamt bedeckt die Anlage eine Fläche von 2000 m2, die Gebäude bestehen aus Lehmziegeln und ein geringerer Teil aus schindelförmig gearbeiteten Steinen. Als Bindematerial diente Lehmmörtel. Die Mauern wurden mit grosser Sorgfalt gearbeitet und anschliessend bemalt (weiss, rot, gelb, blau, schwarz und Mischungen dieser Farben) oder mit Reliefen oder Skulpturen aus Lehm verziert.
Die wichtigste Figur ist ein 1,60 Meter hohes Katzenwesen, das mit verschiedenen Farben bemalt wurde. Der Baustil und die Bauabschnitte haben eine grosse Ähnlichkeit mit dem Tempel Templo de Sechín. |
|
|
|
|