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Information zu den Zielgebieten
 
AYACUCHO
► Ayacucho ► Provinz Huamanga
► Provinz Lucanas ► Vilcashuaman
► Wari: Die Hauptstadt eines alten Reiches  


Ayacucho
Die Arequipa ist auch unter dem Namen Ciudad Blanca (die weiße Stadt) in Peru bekannt. Ursache des Namens ist der Brauch beim Bau weißes Lavagestein, Sillar genannt, zu verwenden. Zwei beeindruckende Vulkane, Chachani und Misti, überragen die Stadt zusammen mit dem schneebedeckten Gipfel des Berges Pichu Pichu. Das Zentrum der Stadt wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Kulturgut der Menschheit erklärt. Dort findet man verschiedene Kirchen und Bürgerhäuser aus der Kolonialzeit im barocken Mestizenstil, und auch die Klosterklause Santa Catalina, eine kleine Version einer typischen spanischen Stadt mit gepflasterten Wegen, ruhigen Innenhöfen und vielen Plätzen. Andere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Orte Sabandía, Tiabaya und das im Umland gelegene Tingo. Ebenso sollte der Reisende es nicht verpassen, vor Verlassen der Stadt die ausgezeichnete Küche der Stadt Arequipa zu erleben. Nur 3 ¾ Stunden von der Stadt entfernt liegt die Schlucht Cañón del Colca, eines der beliebtesten Reiseziele in Peru. In dieser Region kann man die farbenfrohen Terrassenanlagen aus der Inkazeit bewundern, die noch heute landwirtschaftlich genutzt werden. Hier baut man meist Quinua, Mais, Gerste oder Weizen an. In der Vergangenheit wurde das Department von den Völkern Collaguas und Cabanas beherrscht. Die heutigen Bewohner tragen noch immer ihre herrliche Tracht und bewahren sorgfältig ihre Kirchen aus der Kolonialzeit, zum Beispiel in den Orten Yanque, Lari und Madrigal. Außerdem ist das Tal heute auch ein wichtiger Treffpunkt für Freunde des Risikosports, zum Beispiel Mountain Bike, Trekking oder Kanufahren. An einem Ort mit dem Namen Cruz del Cóndor (Kreuz des Kondor) kann man den einzigartigen Andenkondor beim Flug beobachten. Weitere interessante Orte im Department sind die Felsmalereien Petroglifos de Toro Muerto, das Tal der Vulkane Valle de los Volcanes de Andagua und die Schlucht Cañón de Cotahuasi.

Nützliche Informationen - Ayacucho

Höhe
Hauptstadt: Ayacucho (2.761 m.ü. M.). Minimal: 330 m.ü. M. (Santa Rosa). Maximal: 3.645 m.ü. M. (Chalcos).

Klima
Die jährliche Höchsttemperatur liegt bei durchschnittlich 23,8ºC und die Mindesttemperatur bei durchschnittlich 9,3ºC. Die Regenzeit beginnt im November und endet im April. Das Klima in der Stadt Ayacucho ist trocken, gemässigt und sehr gesund. Die Sonne scheint das ganze Jahr über.

Anreise
Landweg Lima-Ayacucho: (über Libertadores) 565 km (7 Stunden mit dem Auto). Cusco-Abancay-Ayacucho: 601 km (19 Stunden mit dem Auto). Huancayo-Ayacucho: (über Colcabamba) 317 km (6 Stunden mit dem Auto) Huancayo-Ayacucho (über Ancco) 257 km (6 Stunden mit dem Auto ). Huancavelica-Ayacucho (über Rumichaca) 245 km (5 Stunden mit dem Auto). Huancavelica-Ayacucho (über Lircay) 221 km (6 Stunden mit dem Auto). Ica-Pisco-Ayacucho: (über Los Libertadores) 389 km (5 Stunden). Luftweg Es gibt regelmässige Flugverbindungen von Lima nach Ayacucho (45 Minuten).

Information Für Touristen
Nationale Turismuskammer www.go2peru.com Regionalregierung de Departaments Ayacucho www.regionayacucho.gob.pe Iperú, Der Informations- und Hilfsdienst fur Touristen.
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► Provinz Huamanga
La Catedral
Plaza Mayor. Besuchszeiten: Mo-Sa 17:00-19:00, So 09:00-10:00 und 17:00–19:00. Dieser Dom wurde der heiligen Jungfrau Virgen de las Nieves geweiht und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der Baustil vermengt Elemente des Mestizentums, der Renaissance und des Barock. Die schlichte Fassade steht im Kontrast zu dem reich geschmückten Innenleben der Kirche mit zehn mit Blattgold getäfelten Altaren. Die berühmtesten Altare sind Nuestra Señora de Socos, Señor de Burgos und Niño Llorón. Diese Geschichten sind auch Teil der peruanischen Traditionen aus dem Werk von Ricardo Palma.

Die Kirchen der Stadt
Die grosse Anzahl der Kirchen in der Stadt Ayacucho ist auch ein Beweis für die tiefe Gläubigkeit der Einwohner der Stadt. Gleichzeitig sind diese Kirchen aber auch ein Denkmal an die Architektur der Kolonialzeit. Sehenswert sind vor allem folgende Bauwerke: die Kirche Templo de la Compañía, die Kirche Templo de San Cristóbal, die Kirche Templo de San Francisco de Asís, die Kirche mit Kloster Templo y Convento de Santa Clara, die Kirche de Santa Teresa, die Kirche mit Kloster Templo y Convento de Santo Domingo und die Kirche de la Merced.

Die Anlage Complejo arqueológico de Wari
22 km nördlich von der Stadt Ayacucho (30 Minuten mit dem Auto).
Diese Anlage wurde von der Zivilisation Wari errichtet, die ihre Blütezeit vom 6. bis 11. Jahrhundert nach Christus erlebte, liegt auf einer Höhe von 2.750 m. ü.M. und gilt als eine der grössten Städte in Peru vor der Kolonisierung. Insgesamt umfasst die Anlage eine Fläche von 2.200 Hektar, die wichtigsten Bauwerke befinden sich aber im zentralen Kern der Stadt. Der Ort gliedert sich auf in verschiedene Stadtteile oder Sektoren mit Bauten aus Steinen und Lehm, die fein verputzt und rot mit weiss bemalt wurden. Man findet ein System zur Wasserversorgung und unterirdische Abwasserkanäle. Vor Ort gibt es ein Museum mit Fundstücken aus der Region.

Die Viertel der Kunsthandwerker Santa Ana, Puca Cruz und Belén
In diesem Bereich befinden sich die Werkstätten und Wohnhäuser der bedeutendsten Meister der Volkskunst. Diese schaffen mit ihrer Kreativität Kunstwerke aus den Steinen von Huamanga, Textilien, Retabeln, Blecharbeiten, Fell, Leder, usw.

Historisches Heiligtum Santuario Histórico de la Pampa de Ayacucho
33 km nordwestlich von der Stadt Ayacucho nahe beim Ort Quinua (55 Minuten mit dem Bus). Auf dieser Hochebene fand am 9. Dezember 1824 die Schlacht von Ayacucho statt, eine entscheidende Schlacht für die Befreiung Amerikas und Perus aus der spanischen Herrschaft. Zur Erinnerung an diese Schlacht und die Jahre des Kampfes, der ab 1780 mit dem ersten Aufstand unter Túpac Amaru begann.
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► Provinz Lucanas
Nationalpark Reserva Nacional Pampa Galeras - Bárbara D'Achille
870 km südwestlich von der Stadt Ayacucho (10 Stunden mit dem Auto) über die südliche Panamerikana und Nasca. Dieser Nationalpark mit einer Fläche von 6.500 Hektar liegt auf einer Höhe zwischen 3.850 m.ü.M. und 4.150 m.ü.M.. Diese weite Hochebene mit leichten Hügeln wird begrenzt vonverschiedenen Tälern und Schluchten. Das Klima ist kalt und trocken mit einer durchschnittlichen Temperatur im Jahr, die bei 7,9°C liegt.

Das Schutzgebiet ist Heimat von etwa 6.000 Vikunjas und anderen Tierarten der Hochanden, darunter Andenfuchs, Wildkatzen, Taruca und Vizcacha. Es gibt auch verschiedene Vogelarten, zum Beispiel eine Mövenart, Kolibri, Adler und Mauerfalke. Die Pflanzenwelt wird geprägt von heimischen Gräsern (Ichu, Pajonales) und kleineren Baumbeständen mit heimischen Arten (Gishuar, Queñual).

Jedes Jahr am 24. Juni feiert man das Fest Chaccu, eine althergebrachter Brauch bei der Schur der Vikunjas.
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► Vilcashuaman
Die Anlage Complejo arqueológico de Vilcashuamán
118 km südlich von der Stadt Ayacucho (3 Stunden mit dem Auto). Dieses ehemalige Zentrum der Verwaltung aus der Zeit der Inkas ist vor allem wegen zwei Gebäuden gekannt: Templo del Sol y la Luna (Sonnen- und Mondtempel) und Ushno. Bei dem ersten Gebäude handelt es sich um eine Bauwerk aus polierten fein gearbeiteten Steinen mit drei stufenförmigen Terrassen. Auf den Grundmauern des ehemaligen Sonnen- und Mondtempels wurde später in der Kolonialzeit die Kirche Templo de San Juan Bautista errichtet. Beim Bau der Kirche wurden die Steine der alten Inkamauern verwendet.

Ushno ist eine unvollständige Stufenpyramide bestehend aus fünf übereinander liegenden Plattformen. Die Steine des Bauwerkes wurden mit grosser Sorgfalt gehauen und aneinander gefügt. Im oberen Teil liegt der so genannte Sillón del Inca (Tron des Inka), ein grosser Felsblock mit zwei Sitzgelegenheiten. Man sagt, von dort aus habe der Inka und der Colla die militärischen und religiösen Zeremonien auf dem grossen Platz Plaza de Vilcashuamán beobachtet.
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► Wari: Die Hauptstadt eines alten Reiches
Im Jahr 1550 berichtete der spanische Berichterstatter Pedro Cieza de Leon von dem Fund von monumentalen Gebäuden ungefähr 25 Kilometer von der Stadt Huamanga entfernt, deren Baustil sich deutlich von der vorher bekannten Inkabauweise unterschied. Es handelte sich um die Stadt Wari, die Hauptstadt des gleichnamigen ersten andinen Staates, der in der Zeit vor dem Inkareich bestand und sich in den Jahren 550 bis 800 nach Christus entwickelt hatte.

Wari ist ein Paradebeispiel für gelungene Städteplanung und für die Ingenieurswissenschaften aus der Zeit vor dem Inkareich. Der Stadtkern umfasst zirka 400 Hektar und zu seiner Blütezeit waren hier 40000 Menschen ansässig. Dank der strategischen Lage auf halben Weg zwischen dem nördlichen und dem südlichen Hochland, wo Siedlungen und Verwaltungszentren unterhalten wurden, war der schnelle Zugang zur Küste und zum Regenwald gewährleistet.

Um die Wari Kultur kennenzulernen, muss man den Sektor Chaqowasi besuchen. Dort findet man zahlreiche unterirdische in verschiedenen Niveaus angelegte Grabkammern mit rechteckigen, runden und viereckigen Kacheln, wo vermutlich die Adeligen und Herrscher beigesetzt wurden. In einem anderen Sektor, Moradochayoq, wird der starke Einfluss der Kultur Tiawanaku deutlich, die sich 1.500 Kilometer entfernt in der Region des Titicaca Sees zeitgleich mit der Wari Kultur entwickelte.

Ein anderer interessanter Sektor ist Capillapata, wo man eine Reihe von rechteckigen und trapezförmigen Gebäuden mit bis zu 400 Metern Länge und bis zu 10 Metern hohen steinernen Mauern findet. Im Sektor Ushoaqoto schließlich wurden modellierte Figuren von Menschen gefunden und man nimmt an, dass es hier Werkstätten und Lager gab.

Die Wari Kultur ist viel geheimnisvoller, als wir uns das vorstellen können. Die Spuren der damaligen Strategen, Ingenieure, Krieger, Handwerker und Priester sind in den Steinen verborgen, die ihr Geheimnis nicht preisgeben.
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Hauptbüro: Jr. Rio de Janeiro 216 - 218 Miraflores, Lima - Peru • Telefon: (511) 610-6000 / (511) 421 - 3992 • e-mail: mharbaum@mac.com
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