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| Information zu den Zielgebieten |
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| JUNIN |
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| ► Junin |
Die Stadt Huancayo liegt im Tal des Flusses Mantaro, das fruchtbarste Tal der zentralen Andenregion. Die Bevölkerung widmet sich überwiegend der Landwirtschaft, der Viehzucht, dem Handel und dem Tourismus. Früher lebte hier das mit den Inkas verfeindete Volk der Huanca, die laut Legende vom Inka Pachacutec nach hartem Kampf besiegt wurden. Eine halbe Stunde von der Stadt Huancayo entfernt, liegt in der Provinz La Concepcion das Kloster Santa Rosa de Ocopa, das im Jahr 1725 von Missionaren des Franziskanerordens als Ausgangspunkt für die Evangelisierung der Bevölkerung des Regenwaldes gegründet wurde. Die alten Klausen aus der Kolonialzeit und eine beeindruckende Bibliothek mit über 25000 Bänden sind bis heute erhalten geblieben. Von der Stadt Jauja aus, der einstigen Hauptstadt des Vizekönigreichs Peru, kann man den herrlichen Bergsee Laguna de Paca besuchen. Die Stadt Tarma wird auch die Stadt der Blumen genannt und ist für ihre herrliche Landschaft und das milde Klima bekannt. Das Department Junin besteht aber nicht nur aus andinen Bergen, sondern umfaßt auch Täler im Regenwald, darunter Satipo und Chanchamayo, mit den Städten San Ramón und La Merced und den einmaligen Landschaften und typisch tropischen Klima. Im gleichen Department liegt auch das historische Heiligtum Chacamarca und das Naturschutzgebiet Reserva Nacional de Junín mit dem zweitgrößten See des Landes. Dort findet man den hier heimischen Vogel Zambullidor de Junín, der vom Aussterben bedroht ist.
Nützliche Informationen - Junin
Höhe
Hauptstadt:Huancayo (3.249 m.ü.M.). Minimal: 313 m.ü.M. (Puerto Prado). Maximal: 4.505 m.ü.M. (Morococha).
Klima
Das Klima der Stadt Huancayo ist kühl und regnerisch vor allem in der Regenzeit in den Monaten Oktober bis April. Die jährliche Höchsttemperatur liegt bei durchschnittlich 23ºC und die Mindesttemperatur bei durchschnittlich 4ºC. Das Klima in den Tälern Chanchamayo und Satipo im tiefliegenden Regenwald ist tropisch heiss und feucht. Die jährliche Höchsttemperatur liegt bei durchschnittlich 32ºC und die Mindesttemperatur bei durchschnittlich 14ºC.
Anreise
Landweg Lima-Ticlio-Huancayo: 310 km über die Carretera Central (5 ½ Stunden mit dem Auto). Lima-Ticlio-La Oroya-Chanchamayo-Satipo: 432 km (5 Stunden mit dem Auto).
Information Für Touristen
Nationale Turismuskammer www.go2peru.com Regionalregierung de Departaments Junín www.regionjunin.gob.pe Iperú, Der Informations- und Hilfsdienst fur Touristen. |
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| ► Provinz Chanchamayo |
La Merced
74 km von der Stadt Tarma. Diese Stadt liegt am Zugang zum Tal Chanchamayo. Dieses fruchtbare grüne und heisse Tal ist bekannt für die Produktion von Obst und Kaffee, aber auch für dort kultivierten Orchideen und die herrlichen Wasserfälle. Ein Besuch des botanischen Gartens "El Perezoso", wo über 10.000 Pflanzenarten vorkommen, ist empfehlenswert. In der Nähe liegt der Ort San Ramón, von dort aus kann man das Naturschutzgebiet Zona Reservada de Pampa Hermosa und den Wasserfall Catarata El Tirol besuchen.
Catarata El Tirol (Wasserfall)
5 km östlich von der Stadt San Ramón (10 Minuten mit dem Auto) erreicht man Puente Paloma. Dort nimmt man einen 2 km langen Bergpfad (45 Minuten). Der Wasserfall hat eine Höhe von 25 Metern. In der Umgebung kann man eine sehr vielseitige Pflanzenwelt bewundern: Orchideen, Lianenarten und Schlingpflanzen. Unter den Tieren sind Sittich- und Papagaienarten und zahlreiche Schmetterlingsarten in bunten Farben erwähnenswert. |
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| ► Provinz Concepcion |
Das Kloster Convento de Santa Rosa de Ocopa
25 km nordwestlich von der Stadt Huancayo (30 Minuten mit dem Auto). Besuchszeiten: Mi-Mo 9:00-13:00 und 15:00-18:00. Dieses alte Franziskanerkloster wurde im Jahr 1725 gegründet und war damals ein Stützpunkt der Missionare bei ihren Bemühungen zur Evangelisierung der Urwaldbewohner während der Kolonialzeit. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Gemäldesammlung und die Bibliothek mit etwa 20.000 Bänden, darunter zahlreiche Inkunabeln und Bücher von unschätzbarem Wert. Im Museum Museo de Historia Natural de la Selva (Natur und Geschichte des Regenwaldes) findet man die Ergebnisse der wissenschaftlichen und kulturellen Sammlung der Franziskanermönche. |
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| ► Provinz Jauja |
Der See Laguna de Paca
6 km nördlich von der Stadt Jauja (10 Minuten mit dem Bus). Dieser von Schilf umgebene See liegt auf einer Höhe von 3.390 m.ü.M. und ist Heimat zahlreicher Wasservögel und verschiedener Fischarten. Im tiefen Wasser des grünlich blauen Sees findet man auch eine grosse Anzahl von Wasserpflanzen, die dem See seine Farbe geben. Der See liegt an der östlichen Bergkette der Anden und der Berg Indio Dormido spiegelt sich im Wasser. |
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| ► Junin: Reserva Nacional |
Schutzgebiet Zona Reservada Pampa Hermosa
24 km von der Stadt San Ramón (2 Stunden mit einem Geländewagen) oder 41 km von Satipo(45 Minuten mit dem Auto). In diesem Park gibt es zahlreiche Wasserfälle, zum Beispiel den Wasserfall Catarata Gallito de la Rocas. Ausserdem beherbergt der Park eine reichhaltige Flora und Fauna. |
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| ► Provinz Satipo |
Satipo
125 km von der Stadt Tarma. Das Tal Valle de Satipo wurde ursprünglich von Indios der Stämme Asháninka, Piro, Amuesha, Nomatsiguenga, Simirinche, Cakinte und anderen besiedelt. In dieser Region findet man aber auch Felsmalereien und Bauwerke aus der Zeit der Inkas. Der Nationalpark Parque Nacional Otishi kann nur mit einer besonderen Genehmigung bereist werden. |
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| ► Provinz Tarma |
Die Höhle Gruta de Guagapo
33 km nördlich von der Stadt Tarma (40 Minuten mit dem Auto). Das Wort "Guagapo" bedeutet auf deutsch weinende Höhle. Die Höhle trägt diesen Namen wegen des Sickerwassers, das vom Berg Cerro de Racasmarca eindringt. Man betritt die Höhle am Fuss des Berges und bei der Begehung kann man verschiedene Stalkmiten und Stalakiten sehen. Im Inneren der Höhle verläuft ein unterirdischer Bach, der am Ausgang der Höhle einen kleinen Wasserfall bildet und dort ein Feuchtgebiet mit typischen Pflanzen der Region nährt. Man sollte die Höhle nicht ohne Führer und die erforderliche Ausrüstung begehen. |
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