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| Information zu den Zielgebieten |
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| LA LIBERTAD |
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| ► La Libertad |
Trujillo, capitale du département, est réputée pour être la ville de l’éternel printemps, grâce à son climat privilégié et à sa gaieté. La région fut peuplée par deux importantes civilisations du Pérou ancien, la civilisation Mochica et la civilisation Chimú, et elle devint, plus tard, une importante ville du vice-royaume. Parmi ses innombrables attraits archéologiques, se trouve Chan Chan, la citadelle de terre la plus grande d’Amérique, et ancienne capitale Chimú, déclarée Patrimoine Culturel de l’Humanité par l’UNESCO en 1986.
À ne pas manquer non plus, les impressionnantes huacas du Soleil et de la Lune, construites par les Mochicas, qui mesurent plus de 20 mètres de hauteur ; Le complexe El Brujo est aussi à voir, orné d’étonnantes figures de danseurs et de guerriers. La ville peut s’enorgueillir de sa splendide architecture coloniale, en particulier avec sa Cathédrale, son Palais Archiépiscopal, son église de la Compañía, son monastère d’El Carmen et ses maisons coloniales.
À 15 minutes de la ville se trouve la station thermale de Huanchaco avec ses caballitos de totora, ces embarcations légères (ndt : Radeaux de joncs dont la proue reproduit la tête d’un cheval) qui sillonnent les mers depuis l’époque des mochicas et des chimús, et où l’on peut savourer des plats délicieux à base de poissons frais et de fruits de mer, ou, tout simplement, où l’on peut profiter d’une journée à la plage. |
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| ► Nützliche Informationen La Libertad |
| Höhe |
Hauptstadt:Trujillo (34 Meter)
Minimum: 3 Meter (Salaverry)
Maximum: 4008 Meter (Quiruvilca) |
| Klima |
Typisch für die Stadt Trujillo ist das trockene und gemäßigte Klima mit einer mittleren Höchsttemperatur von 22,7°C (72,9ºF), einer mittleren Tiefsttemperatur von 15,8°C (60,4ºF) und Trockenheit das ganze Jahr hindurch. Wenn jedoch das Klimaphänomen "El Niño" zum tragen kommt, führt dies zu Klimaveränderungen: die Niederschläge nehmen zu und auch die Temperatur steigt. |
| Anreise |
Über Land:
Lima-Trujillo: 560 km nördlich von Lima entlang der panamerikanischen Straße (etwa 8 Stunden mit dem Auto).
Mit dem Flugzeug:
Linienflugverbindungen von Lima nach Trujillo (etwa 45 bis 50 Minuten). |
| Entfernungen Von Der Stadt Trujillo Zu Den Orten: |
Ascope(Provinz Ascope) 59 km / 45 Minuten.
Bolívar(Provinz Bolívar) 382 km / 24 Stunden.
Chepén(Provinz Chepén) 139 km / 2 Stunden.
Cascas(Provinz Gran Chimú) 103 km / 1 Stunde 10 Minuten.
Julcán(Provinz Julcán) 105 km / 3 Stunden.
Otuzco(Provinz Otuzco) 75 km / 2 Stunden.
San Pedro de Lloc(Provinz Pacasmayo) 82 km / 1 Stunde.
Tayabamba(Provinz Pataz) 449 km / 24 Stunden.
Huamachuco(Provinz Sánchez Carrión) 181 km / 8 Stunden.
Santiago de Chuco(Provinz Santiago de Chuco) 183 km / 6 Stunden.
Virú (Provinz Virú) 46 km / 45 Minuten. |
Anschriften:
| Flugplatz |
-Carlos Martínez de Pinillos. Carretera a Huanchaco ohne Nummer, Tel: (044) 46-4013. Öffnungszeiten: Mo-So 7:00-21:00. |
| Bustransport |
-Es gibt keinen Busbahnhof, aber die Mehrzahl der Busunternehmer haben ihren Sitz in Avenida del Ejército in den Straßenblöcken 2 und 3; Avenida América Sur im Straßenblock 28; Avenida Mansiche in den Straßenblöcken 1, 2, 3 und 4; oder Jr. Amazonas Straßenblock 4.
-Die Busse mit Fahrzielen im Norden der Region fahren in Avenida Nicolás de Piérola Straßenblock 12 ab |
| Gesundheitsversorgung |
Hospital Belén de Trujillo. Jr. Bolívar, Trujillo 350. Tel: (044) 24-5281.Öffnungszeiten: 24 Stunden.
Hospital Regional Docente de Trujillo. Av. Mansiche 795, Trujillo.Tel: (044) 23-1581. Öffnungszeiten: 24 Stunden.
Centro de Salud Huanchaco. Jr. Atahualpa 128, Huanchaco.Tel: (044) 46-1547. Öffnungszeiten: 24 Stunden.
Centro de Salud Chicama, Provinz Ascope. Calle Grau 495, Chicama. Tel: (044) 54-0167. Öffnungszeiten: 24 Stunden. |
| Polizeiwachen |
III Región Policía Nacional del Perú. Calle Bolognesi 428, Trujillo.Tel: (044) 22-2034 / 24-3758. Öffnungszeiten: Mo-So 7:00-20:00.
Policía de Turismo (Fremdenverkehrspolizei). Jirón Independencia, Trujillo 630. Tel: (044) 29-1705. Öffnungszeiten: Mo-So 8:00-20:00. |
| Märkte Für Kunsthandwerk |
Liga der Kunsthandwerker. Jr. Colón 423, Trujillo. Tel: (044) 20-0086. Öffnungszeiten: Mo-Sa 9:00-12:00 und 15:00-19:00.
Verein der kleinen Industriellen und Kunsthandwerker der Stadt Trujillo APIAT. Av. España Block 18, Trujillo. Tel: (044) 22-0627.Öffnungszeiten: Mo-Sa 9:00-20:00; So 9:00-16:00. |
| Post |
Jr. Independencia 286, Trujillo. Tel: (044) 24-5941 / 20-0052 / 24-5941. Öffnungszeiten: Mo-Sa 8:00-20:00; So 9:00-13:00. |
| Information Für Touristen |
Nationale Turismuskammer www.go2peru.com
Regionalregierung de Departaments La Libertad www.regionlalibertad.gob.pe
Iperú, Der Informations- und Hilfsdienst fur Touristen |
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| ► Provinz Trujillo |
Plaza Mayor de Trujillo (Hauptplatz)
Auf Anweisung von Diego de Almagro, legte Martín de Astete diesen Platz als das Zentrum der Stadt fest.. Mitten auf diesem Platz befindet sich heute das Denkmal an die Freiheit "Monumento de La Libertad", eine Marmorstatue im Barrockstil geschaffen von dem deutschen Künstler Edmundo Müller.
Der Dom der Stadt Trujillo "La Catedral"
Plaza Mayor (Hauptplatz). Tel: (044) 23-5083 (Museum des Doms "Museo Catedralicio"). Besuchszeiten: Mo-So 7:00-12:00 und 16:00-21:00.
Der im Jahr 1666 erbaute Dom beherbergt verschiedene wertvolle Kunstwerke, vor allem Gemälde im Stil der Maler von Cusco (Escuela Cusqueña) und Statuen.
Das Museum des Doms
Im Inneren des Doms von Trujillo.
Hier werden religiöse Objekte und Gemälde aus der Kolonialzeit ausgestellte. Erwähnenswert sind vor allem zwei Gemälde: "La Negación de San Pedro (der Verrat des heiligen Petrus)" und ein Bildnis von Johannes des Täufers. Typisch für dieses Gebäude sind auch die Dachverzierungen mit bunten Balken und die mit Wandmalereien der Apostel verzierte Krypta.
Die Kirche "Iglesia Belén
Kreuzung der Straßen "Almagro" und "Ayacucho".
Der Bau der Kirche aus Lehmziegeln, Ziegelsteinen und Stroh begann im Jahr 1680 und wurde 1708 vollendet. Typische sind das Tor, die Fassade und die Türme der Kirche mit dreieckigen Säulen. Im Inneren dominiert der im 17. Jahrhundert in Trujillo übliche Baustil mit den Bögen und Säulen.
Der Platz "Plazuela El Recreo"
Jr. Pizarro, Block 9.
Dieser alte Platz mit dem wuchtigen Torbogen liegt auf dem Weg ins Hochland. Der Platz wurde im Jahr 1986 restauriert und man findet dort jetzt den alten Brunnen, der ehemals die Plaza de Armas zierte. Ebenso kann man das alte Wasserbecken dort besichtigen, aus dem ehemals in der Kolonialzeit die Häuser Wasser schöpften.
Das Kloster "Monasterio El Carmen"
Kreuzung der Straßen Calle Colón und Calle Bolívar. Tel: (044) 24-1823. Besuchszeiten: Mo-Sa9:00-13:00.
Das Kloster stammt aus dem Jahr 1759 und ist eine der am besten erhaltenen architektonischen Anlagen der Stadt. Diese Anlage umfaßt eine Kirche und das Kloster mit zwei Klausen. Die Pinakothek beherbergt eine wichtige Sammlung von etwa 150 Gemälden, von denen die meisten aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen. Erwähnenswert sind vor allem Gemälde flämischer Maler und Gemälde im Stil der Maler aus Quito.
Die Kirche "Iglesia San Agustín"
Jr. Bolívar 508. Besuchszeiten: Mo-Sa 8:00-12:00 und 16:00-20:00.
Diese stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der Altar ist vergoldet und die Kanzel im Barrockstil.
Die Kirche "Iglesia San Francisco"
An der Kreuzung der Straßen Jr. Independencia und Jr. Gamarra. Besuchszeiten: Mo-So 8:00-12:00 und 16:00-20:00.
Die Kirche aus dem 18. Jahrhundert im barrocken Stil verfügt über einen besonderen Hauptaltar mit farbig bemalten Retabeln und eine Kanzel. Die Kirche ist mit Darstellungen aus der heiligen Bibel und Szenen aus dem Leben von Heiligen geschmückt. Heute befindet sich im ehemaligen Kloster das Theater "Teatro Colón".
Die Kirche "Iglesia de La Merced"
Jr. Francisco Pizarro 550. Besuchszeiten: Mo-So 8:00-12:00 und 16:00-20:00.
Die Kirche stammt ursprünglich aus dem Jahr 1536, wurde aber 1619 von einem Erdbeben zerstört und im Jahr 1634 wieder aufgebaut. Im Gegensatz zu anderen derartigen Bauanlagen in der Stadt Trujillo, wurde diese Anlage nicht an einer Ecke, sondern inmitten des Straßenzuges errichtet. An der Hauptfassade im barrocken Stil findet man anstatt der üblichen Türme zwei Glockenwände. Im Inneren findet man sehr wertvolle Kunstwerke, darunter der Hauptaltar, der ursprünglich in der Jesuitenkirche "Iglesia de la Compañía" untergebracht war, und die Nebenaltare mit Gemälden aus dem 17. Jahrhundert.
Der Palast "Palacio Iturregui"
Jr. Pizarro 668. Besuchszeiten: Mo-Sa 11:00-18:00.
Der Palast stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist ein typisches Beispiel der neoklassischen Architektur. Sehenswert sind die Säulen und Gitter der Fenster und die Statuen aus italienischem Marmor. Heute ist dort der Club Central untergebracht.
Das Haus "Casa del Mayorazgo de Facalá"
Jr. Pizarro 314. Besuchszeiten: Mo-Fr 9:15-12:30.
Sehenswert ist der große zentrale Innenhof und der alte Wasserbrunnen. An der Fassade befindet sich ein Balkon im Mudejarstil. Außerdem beherbergt das Haus eine wertvolle Münzsammlung.
Das Haus "Casa Bracamonte"
Jr. Independencia 441, Hauptplatz. Beschränkte Besuchszeiten.
Hier treffen sich zwei Epochen mit einer Kombination von Elementen aus der Zeit des Vizekönigtums im 18. Jahrhundert und aus der Zeit der Republik im 19. Jahrhundert. Die Fassade schmückt sich mit einem großen Holztor und den traditionellen Fenstern mit sorgfältig gearbeiteten schmiedeeisernen Gittern. Im Inneren findet man gemütliche Innenhöfe.
Das Haus "Casa Ganoza Chopitea"
Jr. Independencia 630. Besuchszeiten: Mo-Fr 9:15-12:30 und 18:30.
Unter vielen Experten gilt dieses Gebäude als sehr typisch für den Baustil in der Stadt Trujillo. Der Eingang im Barrockstil zeichnet sich durch die Verwendung verschiedener Farben aus. Wegen der Front im Rokokostil mit den zwei Löwen trägt das Haus auch den Namen "Casa de la Portada de los Leones". Zum Stil des Hauses gehören auch die Gemälde im Stil des Manierismus, die imperialen Fenster und der Balkon aus dem Neubarrock.
Das Haus "Casa del Mariscal de Orbegoso"
Jr. Orbegoso 553. Besuchszeiten: Mo-So 9:30-20:00.
Dieses Haus bewahrt bis heute seinen traditionellen Charakter aus der Zeit des Vizekönigreichs mit gepflasterten Böden, gearbeiteten Toren und den erhobenen Plattformen. In den Hallen werden heute wichtige Möbelsammlungen, Silber, Gemälde und Spiegel ausgestellt. Es gibt aber auch verschiedene zeitlich begrenzte Ausstellungen.
Das Haus "Casa de la Emancipación" oder "Casa de Madalengoitia"
Jr. Pizarro 610. Besuchszeiten: Mo-Sa 9:15-12:30 und 16:00-18:30.
An diesem Ort setzte der Herzog Marqués de Torre Tagle die Unabhängigkeitserklärung von Trujillo im Jahr 1820 auf. Das Haus war auch der Sitz des ersten verfassungsgebenden Kongresses und später der Regierungssitz des Präsidenten Riva Agüero. Das Haus trägt deshalb auch den Namen "Santuario Cívico de Trujillo (ziviles Heiligtum Trujillo)". Heute finden dort Ausstellungen statt.
Das Haus "Casa Calonge" oder "Casa Urquiaga"
Jr. Pizarro 446. Besuchszeiten: Mo-Fr 9:30-15:00; Sa-So: 10:00-13:30.
Heute Sitz der Landeszentralbank. Das Haus im neoklassischen Stil dient auch als Museum mit einer Ausstellung von Objekten aus Gold die von dem Volk Chimú stammen, mit Objekten des Befreiungskämpfers Simón Bolívar und Möbeln aus der Zeit des Vizekönigreichs und der Republik.
Das Museum der nationalen Universität von Trujillo für Archäologie, Anthropologie und Geschichte
Jr. Junín 682. Tel: (044) 24-9322. Besuchszeiten: Mo 9:00-14:45, Di-Fr 9:00-13:00 und 15:00-19:00, Sa-So 9:00-16:00.
Ausgestellt werden dort: archäologische Reste von verschiedenen Völkern, die in der Zeit vor der Kolonisation in der heutigen Region La Libertad siedelten. Das Museum ist im Haus "Casa Risco" untergebracht, das für die mit Wandgemälden geschmückten Innenhöfe bekannt ist. Sehenswert sind dort vor allem Keramikobjekte, Goldschmiedearbeiten und Federschmuck.
Spielzeugmuseum "Museo del Juguete"
Jr. Independencia N° 705. Tel: (044) 208181. Besuchszeiten: Mo-Sa 10:00-18:00
Ausstellung von Spielzeug aus verschiedenen Epochen, von der Zeit vor der Kolonisation, bis hin zu den fünfziger Jahren. Man findet hier Spielzeug aus verschiedenen Teilen der Welt, das auch die Gewohnheiten, die Strömungen der Mode und soziale und kulturelle Faktoren widerspiegelt.
Das zoologische Museum "Museo de Zoología"
Jr. San Martín 368. Besuchszeiten: Mo-Fr 8:00-19:00; Sa 8:00-13:00.
Eine Ausstellung von verschiedenen Tierarten aus der Region und Perú: Vögel, Reptilien, Insekten und südamerikanische Kamelarten.
Archäologisches Museum "Museo de Arqueología José Cassinelli"
Av. Nicolás de Piérola 607. Besuchszeiten: Mo-So 9:30-13:00 und 15:00-19:00.
Ausgestellt werden auserwählte archäologische Objekte der Völker Mochica, Chimú und Recuay.
Die Stadt "Ciudadela de Chan Chan"
Etwa 5 km nordwestlich von Trujillo, im Tal Moche (10 Minuten mit Auto). Tel: (044) 20-6304 (Museum vor Ort). Besuchszeiten: Mo-So 9:00-16:00.
Diese Stadt stammt aus der Zeit vor der spanischen Kolonisierung und gilt heute als die größte vor der Kolonisation aus Lehm erbaute Stadt des amerikanischen Kontinents. Im Jahr 1986 wurde Chan Chan deshalb von der UNESCO als Weltkulturerbe unter Schutz gestellt. Ursprünglich war Chan Chan die Hauptstadt des Königreichs Chimú. Die Stadt erstreckte sich auf einer Fläche von über 20 km2 auf einem Gelände, das sich von der heutigen Hafenstadt Huanchaco bis zu Cerro Campana erstreckte.
Archäologen glauben, dass die Stadt habe damals über 100000 Einwohner gehabt hat. Man kann dort heute noch Plätze, Wohngebäude, Lager, Straßen, Mauern und pyramidenförmige Tempel erkennen. Die beeindruckenden Mauern sind reich mit verschiedenen Mustern verziert: geometrische Muster, tierartige Figuren und mystische Wesen. Der Rundgang durch die archäologischen Ausgrabungsstätten wird durch einen Besuch des Museums vor Ort abgerundet.
Die Anlagen "Huaca del Sol" und "Huaca de la Luna"
8 km südliche der Stadt Trujillo (15 Minuten mit dem Auto)Besuchszeiten: Mo-So 9:00-16:00.
Einst war der Ort "Huaca del Sol" ein politisches Zentrum und "Huaco de la Luna" ein religiöses Zentrum. Zwischen diesen Anlage gab es eine Stadt mit Wohngebäuden, Straßen, Gassen, Wegen und Plätzen. Diese Anlage ist ein klarer Ausdruck der politischen, religiösen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Volkes Moche.
Die Anlage "Huaca de la Luna" besteht aus übereinander liegenden Tempeln aus verschiedenen Epochen des Reichs der Mochica. An einigen Wänden sind noch immer herrliche bunte Wandgemälde erkennbar, auf denen der Gott Ai-apaec dargestellt wird. In einem der Tempel wurde von den Archäologen eine Grabstätte mit über 40 geopferten Kriegern entdeckt.Man kann derzeit die Anlage "Huaca de la Luna" besuchen.
Die Anlagen "El Dragón" oder "Arco Iris"
4 km von der Stadt Trujillo (10 Minuten mit dem Auto) Diese Pirámide aus Lehm ist von großer Bedeutung, da der Bau aus der Zeit gegen Ende der Kultur Chimú und zu Anfang der Kultur Tiahuanaco-Wari im 10. bis 11. Jahrhundert stammt. Man schätzt das Alter der Anlage auf 1100 Jahre. Die Gebäude haben eine rechteckige Form und mit tierhaften und menschenhaften Hochreliefen geschmückte Wände. Der Name der Anlage "El Dragón (der Drache)" bezieht sich auf eine dieser Figuren: ein zweiköpfiges Wesen mit zahlreichen Füßen, das einem Drachen gleicht.
Forscher vermuten, daß es sich um einen religiösen Ort gehandelt hat, der dem Kult zur Ehre des Regenbogens und anderer Naturerscheinungen oder dem Fruchtbarkeitskult diente.
Die Anlage "Huaca La Esmeralda"
3 km von der Stadt Trujillo entfernt in der Kooperative "El Cortijo" (8 Minuten mit dem Auto)
Diese Ausgrabungsstätten stammen von dem Volk Chimú und wurden in der Epoche des Baus der Stadt Chan Chan errichtet. Diese Anlage hat einen rechteckigen Grundriß mit einer Seitenlänge von 65 Meter auf 41 Meter und zwei Plattformen mit Rampen im Zentrum. Die Wände in Lehmbauweise sind mit Reliefen verziert, die Tierfiguren und geometrische Muster darstellen.
Der Badeort "Huanchaco"
13 km nordwestlich von Trujillo (15 Minuten mit dem Auto) Gemäß der Legende, ging hier in Huanchaco vor 800 Jahren der Prinz Tacaynamo an Land und gründete die erste Dynastie der Chimú. Noch heute fahren die Menschen hier mit ihren traditionellen Schilfbooten "Caballitos de Totora" zur See, die von den Fischern an der Küste im Norden von Peru schon in der Zeit vor der Kolonisation verwendet wurden. Unter Wellenreitern ist der Strand des Ortes einer der beliebtesten des Landes. |
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| ► Provinz Ascope |
Die Anlage "Complejo Arqueológico El Brujo"
60 km von Trujillo im Tal "Valle de Chicama" (1 Stunde, 25Minuten mit dem Auto). Besuchszeiten nach Vereinbarung per Telefon:(01) 441-2201, Nebenstelle 410.
Hier handelt es sich um drei Gebäude: "Huaca Prieta", "Huaca Cao" und "Huaca Cortada". Forscher haben Hinweise auf menschliche Ansiedlungen aus der Zeit vor dem Keramikzeitalter (vor 5000 Jahren). Sehenswert ist vor allem eine etwa 30 Meter hohePyramide aus Lehmziegeln mit einer Opfermauer. Dort haben die Angehörigen des Volkes Mochica reichhaltige Darstellungen hinterlassen.
Das bekannteste Bildnis und gleichzeitig eine der wichtigsten farbigen Darstellungen ist der "Degollador de Cabezas (eine Figur, die Köpfe abschneidet)". Diese Figur des "Degollador" findet man auch häufig auf keramischen Kunstwerken wieder.
Der Ort "Puerto Chicama" oder " Puerto Malabrigo"
74 km nordwestlich von Trujillo(1 ½ Stunden mit dem Auto) Dieser Ort verfügt über einen langen windigen Strand und ist unter Wellenreitern bekannt für die längste linksdrehende Welle der Welt. |
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| ► Provinz Sánchez Carrión |
Die Anlage "Complejo Arqueológico de Markahuamachuco"
Hauptstadt der Provinz ist die 181 km (8 Stunden mit dem Bus) östlich von Trujillo gelegeneStadt Huamachuco.
Von dort sind es noch 10 km bis zu den Ausgrabungsstätten (etwa 30 Minuten mit dem Auto). In dem auf einer Höhe von 3200 Metern gelegenen Ort sind verschiedene Etappen zu unterscheiden. Die steinernen Mauern erheben sich auf einer Hochebene mit einer Fläche von 5 km2 mit gefährlichen Schluchten. Dort findet man runde Türme mit einer Höhe von über 10 Metern.
Wiracochapampa
Der Ort liegt nördlich der Stadt Huamachuco auf einer Ebene.
Der höher gelegene Teil zeigt in Richtung Süden und der niedrig gelegene in Richtung Norden. In dieser archäologischen Anlage findet jedes Jahr im August eine Aufführung anläßlich des Festes Waman Raymi statt. Nach den Erkenntnissen der Forscher, nimmt man an, daß diese Stadt noch vor ihrer Fertigstellung verlassen wurde, da dort einige unvollendete Mauern vorzufinden sind und Räume die offensichtlich nie bewohnt wurden. |
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| ► Provinz Santiago de Chuco |
Thermalbäder Cachicadán (3178 Meter)
183 km östlich von Trujillo (6 Stunden mit dem Auto).
Der ruhige Bergort Cachicadán liegt auf einer Höhe von 2884 Metern. Dort an den Hängen des Berges "La Botica" findet man östlich des Viertels San Miguel zwei Teiche: "Cachicadán Verano" und "Cachicadán Invierno", die beide von einer Quelle genährt werden, die reich an Eisen und Magnesium ist. Das rötliche Thermalwasser tritt mit einer durchschnittlichen Temperatur von 71ºC (160ºF) zu Tage.
Naturschutzgebiet und Nationalpark "Reserva y Santuario Nacional de Calipuy"
164 km östlich von Trujillo (8 Stunden mit dem Auto), bis zur Stadt Santiago de Chuco.
Diese biogeographische Schutzzone liegt auf einer Höhe von840 bis 3600 Metern und einer Fläche von 4500 Hektar. Dort findet man die größten Wälder mit Puya de Raimondi, die dort besonders geschützt werden, und außerdem verschiedene Tierarten der Anden, zum Beispiel das Guanaco. Die Region liegt in der feuchten Klimazone (Suni) und zeichnet sich aus durch starke Regenfälle in den Monaten Dezember bis April. |
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| ► Provinz Chepén |
Der Berg "Cerro de Chepen" und der Kreuzweg "Vía Crucis"
139 km nördlich von Trujillo (2 Stunden mit dem Auto) liegt die Stadt Chepén. Von dort aus geht man etwa 30 Minuten zu Fuß zum genannten Berg.
Die archäologische Anlage aus Steinen wird von einer Mauer umgeben und verfügt über zwei Zugänge, die im Norden und im Süden liegen. Bezüglich der Bauten herrschen eindeutig die sogenannten Mauernischen, Zimmer, Wachtürme und Gebetsräume vor. Erst vor kurzem hat man 23 Statuen aufgestellt, die den Leidensweg der Kreuzigung darstellen und auch eine 18 Meter hohe Christusfigur, die das Tal des Flusses Jequetepeque überragt. |
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| ► Provinz Otuzco |
Die Stadt Otuzco
75 km östlich von Trujillo (2 Stunde mit dem Auto), zuerst auf einer asphaltierten Straße und anschließend auf einem befestigten Weg.
Diese malerische Stadt im Hochland des Departments La Libertad mit den engen Gassen und den Gebäuden mit breiten Toren und Ziegeldächern liegt mitten in einer herrlichen Andenlandschaft: sehenswert sind vor allem die Schlucht "Quebrada de Tupullo", der Fluß "Pollo" und der Berg "La Loma de La Ermita". Otuzco wird wegen der Schutzheiligen des Ortes, der Jungfrau "Virgen de la Puerta" von vielen Gläubigen besucht. |
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| ► Provinz Pacasmayo |
Die Kirche "Iglesia Matriz de San Pedro de Lloc"
82 km nördlich von Trujillo (1 Stunde mit dem Auto), Plaza de Armas des Ortes San Pedro de Lloc.
Diese Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und man findet dort einen Hauptalter im Rokoko Stil mit einer Schnitzerei, die den heiligen Petrus darstellt.
Das Museum "Casa Museo Antonio Raimondi"
Jr. 2 de Mayo 432, San Pedro de Lloc, Tel: (044) 52-8338 / 52-8646 / 962-6620. Fax (044) 528338. Besuchszeiten: Di-So 9:00 - 13:00 und 15:00 - 20:00.
Dieses Haus im typischen Stil der Kolonialzeit wurde im 19. Jahrhundert von den italienischen Naturwissenschaftler Antonio Raimondi bewohnt. Heute befindet sich dort eine 120 m2 große ständige Ausstellung mit Lichteffekten und interaktiven Medien über das Leben und Werk des Wissenschaftlers.
Der Wald "Bosque de Cañoncillo"
Dieser Wald liegt im Distrikt San Pedro de Lloc am linken Ufer des Flusses Jequetepeque und umfaßt einen Teil der Ökosysteme mit Trockenwäldern, die in Peru vorkommen. Es gibt dort Dünen, sanfte Hänge, Ebenen und Wälder mit Johannisbrotbäumen, die bis zu 8 Meter groß werden können.
Die Anlage Pakatnamú
14 km von Pacasmayo (30 Minuten mit dem Auto)
Diese archäologische Anlage liegt bei der Mündung des Flusses Jequetepeque und umfaßt 50 unvollständige Pyramiden, sowie Wohnanlagen, Plätzen, Mauern, Mauern mit Reliefen und verschiedene andere Anlagen.
Der Badeort Pacasmayo
150 km von Trujillo (2 Stunden mit dem Bus)
Die spanischen Eroberer gründeten den Hafenort Pacasmayo im Jahr 1775und erbauten später einen Kai für die Schiffe. Sehenswert sind einige Gebäude, zum Beispiel das Haus "Casa Grace" aus dem Jahr 1850. Die Strände sind vor allem bei Wellenreitern und Tauchern beliebt. |
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| ► Provinz Virú |
Das Bewässerungsgebiet "Proyecto Especial de Irrigación Chavimochic"
In der Region La Libertad liegt dieses landwirtschaftliche Produktionszentrum auf der Höhe des km 508 der nördlichen Panamericana (mit dem Auto etwa 45 Minuten von Trujillo) Tel: (044) 27-1175 / 272286 - Nebenstelle 122). Besuchszeiten: nach Vereinbarung mit Genehmigung.
Dieses Bewässerungsgebiet gilt als das wichtigste Bewässerungsprojekt im Norden der peruanischen Küste und betrifftdie Provinzen Virú, Trujillo und Ascope in der Region La Libertad. Das Hauptziel des Projekts ist die Umleitung des Flusses Rio Santa in die Täler Chao, Virú, Moche und Chicama, um so die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen in der Region auszuweiten, aber auch um die Stadt Trujillo mit elektischem Strom und Trinkwasser zu versorgen.
Hier findet einen intensive landwirtschaftliche Nutzung statt. Außerdem kann man in der Region verschiedene Sportarten ausüben, zum Beispiel Sandboard, oder man kann die landwirtschaftlich genutzten Felder besichtigen und zum Beispiel die Erntearbeiten.
Die Inseln "Islas Guañape"
Die Fahrt zu diesen Inseln ist nur mit Booten von Puerto Morín aus möglich, einem Ort im Süden der Stadt Trujillo (etwa 30 Minuten mit dem Auto) oder auch von der Stadt Virú aus (45Minuten mit dem Auto).
Die Inseln heißen: "Guañape Norte" und "Guañape Sur" und ragen bis zu 165 Meter in die Höhe und beherbergen etwa 1200 gemeine Seelöwen und Guanayes. Dort wurden auch hunderte von Objekten aus der Zeit vor der spanischen Kolonisation gefunden, darunter die Körper von enthaupteten Jungfrauen, deren Brüste und Bauch mit goldenen Folien bedeckt waren. |
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| ► Las Huacas del Sol y de la Luna (Sonnen- und Mondtempel) |
Die Ländereien der Region La Libertad waren das Szenarium, das die alten Mochicas für den Bau ihrer wichtigsten Zeremonienzentren wählten: den Sonnentempel und den Mondtempel. Diese eindrucksvollen Denkmäler, die über 1500 Jahre alt sind, liegen nur 8 km von der Stadt Trujillo entfernt.
Der Sonnentempel oder Huaca del Sol diente als Verwaltungs- und politisches Zentrum. Es handelt sich um eine ca. 43 m hohe abgestufte Pyramide, die laut der Sage in nur 3 Tagen von 250.000 Männern gebaut wurde. Für den Bau wurden ungefähr 70 Millionen luftgetrocknete Lehmziegel verwendet.
500 m vom Sonnentempel entfernt befindet sich der Mondtempel oder Huaca de la Luna. Dieses Gebäude diente einem zeremoniellen Zweck und besteht aus sechs zu verschiedenen Herrschaftsperioden der Mochicas übereinander gebauten Tempeln. Auffallend sind hier die riesigen bunten Wandgemälde, auf denen die als Ai-Apaec (der „Enthauptende Gott") bekannte Mochica-Gottheit dargestellt ist, die sich noch in sehr gutem Zustand befinden. Man nimmt an, dass zu Ehren dieses Gottes hier viele Menschen geopfert wurden, Rituale, die auch in anderen Gegenständen der Mochica Ikonographie wiedergegeben wurde.
An der Vorderfront wurden andere Persönlichkeiten dargestellt: Schlangen, Fischer, zeremonienmesserhaltende riesige Spinnen, Priester usw. Diese dienten zum Kult des Wassers und der Fruchtbarkeit der Erde. |
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| ► Chan Chan: die größte aus Lehm erbaute Stadt der Welt |
Die alten Herrscher von Chimu (800 - 1500 nach Christus) gründete ihre Hauptstadt am Fluss Moche im heutigen Departement La Libertad und gaben ihr den Namen Jang-Jang, was in der Sprache der Mochica soviel wie Sonne-Sonne bedeutete. Chan Chan erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 20 km2 und ist die größte aus Lehm erbaute Stadt aus der Zeit vor der Kolonisierung. Für den Bau verwendeten die Chimu Lehmziegel, runde Steine, Lehm, Holz, Schilf, Stroh und Zuckerrohr, da sich diese Materialien auf natürliche Weise in die sandige Küstenlandschaft integrierten.
Die Stadt besteht aus mehreren Bereichen mit nur einem Eingangstor zu einem Gang der entlang der Mauern und vorbei an herrlichen Gebäuden führt. Man findet Innenhöfe, Wohngebäude, Verwaltungsgebäude, Tempel, Plattformen und Lagerhäuser. Die Mauern sind mit Fresken im Relief mit geometrischen Designs oder mit Tierfiguren geschmückt. Das wichtigste Gebäude war eine Plattform in T Form, die der Beisetzung des Herrschers diente. Die Stadt war von Aussenbezirken umgeben, in denen Handwerker und die Dienerschaft des Reiches lebten.
Die heutigen Namen der Stadtteile stammen von den Archäologen Rivero, Tschudi, Bandelier, Uhle, Tello, die diese erforscht haben. Der Stadtteil Rivero war Regierungssitz des letzten Chimu Herrschers Minchancaman, der laut Aufzeichnungen von den Inkas gefangengenommen und nach Cusco verschleppt wurde.
Die Stadt war der Mittelpunkt eines bedeutenden Regionalstaates, der die Hälfte der peruanischen Küste beherrschte. Hier begannen alle Wege in das Reich, das sich von Tumbes bis Lima erstreckte.
Huaca del Sol y de la Luna (La Libertad)
Es bfindet sich 8 km von der Stadt von Trujillo entfernt. Die „Huaca del Sol" ist ungefähr 20 Meter hoch. Dem Brauch entsprechend wurde er in nur 3 Tagen gebaut, indem 250 000 Männer eingesetzt, und 70 Mio. Luftziegel gebraucht wurden. Es handelte sich um ein Gebäude, das Beerdigungs- und Verwaltungszwecken diente, und auch von der Elite zu Wohnenzwecken benutzt wurde. Die „Huaca de la Luna" besteht aus Tempeln, die aufeinander aufgebaut wurden, je nach den verschiedenen Machtphasen Mochica. In einem Tempel haben die Archäologen ein Grab mit mehr als 40 getöteten Kriegern gefunden.
Archäologischer Komplex El Brujo (la Libertad)
60 km von der Stadt Trujillo im Tal der Chicama entfernt. Forscher haben von der Zeit der Präkeramik (500 Jahre alt) Zeichen der Besiedlung gefunden. Es hebt sich eine grosse Pyriamide von 30 m Höhe aus Luftziegeln hervor, in deren Wänden die Mochicas eine wunderschöne Ikonografie darstellen, von denen das bekannteste Werk der „Degollador de Cabezas" ( Gouillotine), eines der wichtigsten, vielfarbigen Fiese ist. Die Figur der Gouillotine wiederholt sich auf den rituellen Szenen, die auf Keramik dargestellt wurden. |
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