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| Information zu den Zielgebieten |
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| LAMBAYEQUE |
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| ► Lambayeque |
| Chiclayo, die Hauptstadt des Departments Lambayeque, liegt mitten in einem fruchtbaren Tal nahe bei der See. Die Stadt ist heute eine Drehscheibe des Handels zwischen Küste, Hochland und Regenwaldregionen. Einst, vom 1. bis zum 7. Jahrhundert, war hier die Wiege der Kultur Mochica, weshalb Lambayeque heute auch eines der wichtigsten Reiseziele der Archäologen ist. 1987 wurden hier die königlichen Grabstätten von Sipan (Tumbas reales de Sipán) entdeckt, wo ein wichtiger Herrscher der Mochica begraben worden war. Dort kann man heute die Ausgrabungen besuchen und auch ein modernes Museum mit dem Namen Tumbas Reales de Sipán, wo auserlesene aus Gold hergestellte Objekte ausgestellt werden, die bei den Ausgrabungen gefunden wurden. Man kann auch das Museum Brunning in der Provinz Lambayeque besuchen oder das Museum Sicán in der Provinz Farreñafe. Túcume liegt im historischen Heiligtum Bosque de Pómac. Es handelt sich um eine einzigartig schönen archäologischen Ort mit über 20 aus Lehm erbauten Pyramiden mit einer Höhe von etwa 40 Metern. Diese Bauwerke der Lambayeque Kultur liegen inmitten einer üppigen Jahrhunderte alten Vegetation mit reichhaltiger Fauna. In Lambayeque sollte man auch unbedingt das im Distrikt Chongoyape gelegene Naturschutzgebiet Chaparri besuchen, wo wichtige Trockenwälder und die entsprechende Biovielfalt geschützt werden. Lambayeque ist aber auch wegen der guten Küche bekannt. Hiesige Spezialitäten wie Reis mit Ente oder Cebiche (in Zitrone marinierter roher Fisch) streiten um den Rang des besten Gerichts, der Gourmet kommt jedenfalls immer auf seinen Geschmack. Auch der hübsche Hafen und der Strand des Badeortes Pimentel, und des traditionsreiche Dorf Saña mit seinen Häusern und der Kirchenruine gehören zu den Sehenswürdigkeiten des Departments. |
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| ► Nützliche Informationen - Lambayeque |
| Höhe |
Hauptstadt: Chiclayo (29 m.ü.M.)
Mindesthöhe: 4 m.ü.M. (Pimentel)
Max. Höhe: 3078 m.ü.M. (Incahuasi) |
| Klima |
Das Klima der Stadt Chachapoyas ist mild mit Niederschlägen im Sommer (Dezember bis April). Die durchschnittliche Jahreshöchsttemperatur liegt bei 23ºC (68 ºF) und die Jahrestiefsttemperatur liegt bei 13ºC (51 ºF). |
| Anreise |
Auf dem Land:
Lima-Chiclayo: 770 km auf der Panamerikanischen Landstrasse des Nordens (Panamericana Norte) (ca. 10 Stunden im Auto ).
Auf dem Luftweg:
regelmässige Flüge von Lima nach Chiclayo (ca. 1Std.). |
| Entfernungen Von Der Stadt Ferreñafe Zu Den Orten |
Lambayeque (Provinz von Lambayeque) 12 km / 10 Minuten. |
Anschriften:
| Flugplätze |
Internationaler Flughafen José Abelardo Quiñones Gonzales.
Av. Bolognesi ohne Nummer. Tel: (074) 23-3192. Öffnungszeiten: 24 Std. offen. |
| Landtransport |
Chiclayo Av. Víctor Raúl Haya de la Torre cdra. 2. Öffnungszeiten: 24 Std. offen |
| Gesundheitsversorgung |
Chiclayo
Staatliches Krankenhaus Almanzor Aguinaga Asenjo. Calle Hipólito Unanue 180, Chiclayo. Tel: (074) 23-7776. 24 Stunden offen.
Regionales Universitätskrankenhaus Las Mercedes. Av. Luis Gonzales 635, Chiclayo. Tel: (074) 23-8232 / 23-7411 / 23-7021.24 Stunden offen.
Lambayeque
Krankenhaus Belén de Lambayeque. Calle Ramón Castilla 597, Lambayeque. Tel: (074) 28-1190.24 Stunden offen. |
| Polizeiwachen |
Polizeirevier von Chiclayo. Calle Vicente de la Vega 1182, Chiclayo. Tel: (074) 27-0751. Öffnungszeiten: 24 Std. offen.
Tourismuspolizei. Av. Sáenz Peña 830, Chiclayo. Tel: (074) 23-5181Öffnungszeiten: 24 Std. offen. |
| Märkte Für Kunsthandwerk |
Paseo Artesanal. Calle Colón Block 1. |
| Post |
Chiclayo. Jr. Elías Aguirre 140. Tel: (074) 23-7031. Öffnugnszeiten: Mo-Sa 8.00-20.30 Uhr;So 8.00-14.00 Uhr.
Lambayeque. Jr. Atahualpa 120. Tel: (074) 28-2246. Öffnugnszeiten: Mo-Sa 8.00-16.00 Uhr. |
| Information Für Touristen |
Nationale Turismuskammer www.go2peru.com
Regionalregierung de Departaments Ica www.regionlambayeque.gob.pe
Iperú, Der Informations- und Hilfsdienst fur Touristen |
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| ► Provinz Chiclayo |
Kathedrale der Stadt Chiclayo
Stadtzentrum. Besuchszeiten: während dem Gottesdienst. Die Kathedrale im neoklassischen Stil stammt aus dem Jahr 1869. Sie hat ein zweiteiliges Portal, das von dorischen Säulen getragen wird, die vor den drei Eingangsbögen stehen. In dieser Kirche aus drei Schiffen hervorzuheben ist das in Holz geschnitzte Bildnis des armen Christus.
Rathaus von Chiclayo
Calle San José 823.
Ein aus der republikanischen Zeit stammendes Gebäude mit grossen Fenstern und schmiedeisernen Türen. Es stammt aus dem Jahr 1919 und man nimmt an, dass es mehr als 30 Tausend Pfund Goldgekostet hat.
Kapelle der La Verónica
Calle Torres Paz 294. Besuchszeiten: während dem Gottesdienst.
Die Ursprünge dieses Gottestempels gehen zurück auf dieKapellen, welche Gottesdienste für die Verstorbenen anboten und die Feierlichkeiten der Heiligen in den Gemeindenvon Cinto und Collique durchführten.
Die im Jahr 1840 erbaute Kirche zeichnet sich durch einen rechteckigen Grundriss mit zwei Zwillingsglockentürmen und einem kleinen Vorhof aus. Ihr gewölbtes Dach wird von aus Gips verkleideten Balken aus Algarrobenholz getragen und der Hauptaltaraufsatz sowie die Nischen sind mit Bronzeplatten verkleidet.
Platz Elías Aguirre (Plazuela Elías Aguirre)
Zwischen den Strassen Elías Aguirre und San José (Block 3) gelegen.
Erbaut im Jahr 1924 zu Ehren des Kommandanten Elías Aguirre, ein Held aus Chiclayo der Schlacht von Angamos, eine der Schlachten des Pazifischen Krieges (1879). Der Platz wurde vom peruanischen BildhauerDavid Lozano entworfen.
Kunsthandwerksmarkt von Monsefú
14 km südlich der Stadt Chiclayo (15 Minuten in Bus).
Monsefú ist bekannt durch sein Flechtwerk – Hüte, Körbe, Handtaschen und Reisesäcke aus Stroh, Baumwolle und Garn. Auch die Stickarbeiten, bei denen sogar Gold- und Silberfäden benutzt werden, sind berühmt. Auf dem Markt kann man feine Servietten, Tischtücher, Blusen, Rücke, Ponchos und gestickte Schals erwerben
Eten
22,4 km südlich der Stadt Chiclayo (25 Minuten im Bus).
Es ist die Dritte Eucharistische Stadt der Welt, welche mit einem grossen religiösen Eifer den Feiertag desDivino Niño del Milagro (Himmlischen Kindes des Wunders) feiert und sich erinnert, dass dieses dreimal in der gesegneten Hostie des22. Juli 1619 erschienen ist. Es ist die Hauptstadt des Macora-Strohgeflechts und von vortrefflichen Stickereien. Der Strand von Eten ist 2,2 km vom Dorf entfernt.
Saña
46 km südöstlich der StadtChiclayo (1 Std.30 Minuten im Bus).
In Zaña sieht man die Resten einer Stadt aus dem Vizekönigtum, die im Jahr 1563 gegründet wurde. Es ist eine Geisterstadt, welche Anlass zu Legenden und Geschichten gibt, wie diejenige, welche die Invasion und Plünderung des Ortes durch den Piraten Edward Davis im Jahr 1686 erzählt. Die Stadt wurde 1720 durch das Klimaphänomen El Niño zerstört. Heute kann man die Reste der Klöster San Agustín und San Francisco sowie des Säulengangs der Kirche LA Merced sehen. Saña war die Wiege von afroamerikanischen Tänzen wie der erotische "Golpe de Tierra", Tonderos und Festejo.
Archäologische Stätte Huaca Rajada (Herr von Sipán)
35 km südöstliche der Stadt Chiclayo (45 Minuten mit dem Auto).Besuchszeiten: Mo-So 9.00-17.00 Uhr.
An den Grenzen des früheren Grossgrundbesitzes Pomalca gelegen. Im Jahr 1987 wurde dort ein Grab mit den intakten Resten eines Mochicaherrschers, der Herr von Sipán, gefunden. Dieser Fund erlaubt, das Begräbnisritual eines Mochicaherrschers zu sehen, der im Grab begleitet von einem Krieger, einem Priester, zwei Frauen, einem Kind, einem Hund, einem Lama und einem Wächter mit amputierten Beinen liegt. Die Grabausstattung schliesst zahlreiche Schmuckstücke aus Gold und Silber, die mit Türkis und Lapislazuli dekoriert sind, ein.
Der Bau oder die Grabpyramide besteht aus einer Begräbnisplattform mit zwei abgeschnittenen Pyramiden aus Lehmziegeln. Diese gehörten auch zur Kultur Mochica (I. Bis VI. Jahrhundert n.Chr.).
Badeort Pimentel
11 km östlich vonChiclayo (15 Minuten im Auto).
Dieser moderne Badeort ist gut geeignet, um Wellen zu reiten. Zudem kann man die Fischer beobachten, die mit den schon von ihren Vorfahren benutzten "Caballitos de totora", traditionelle Boote aus Schilfgras, die an der peruanischen Küste seit der präkolumbischen Epoche benutzt werden, ins Meer fischen gehen.
Ökologisches Schutzgebiet Chaparrí (Reserva Ecológica Chaparrí)
95 km südöstlich der Stadt Chiclayo (1 Std.30 Minuten im Auto). Besuche nach vorhergehender Koordination, Tel. (074) 433194 - 452299
º
Ein 34412 Ha grosses Gebiet der ländlichen GemeinschaftMuchik Santa Catalina aus Chongoyape. Es handelt sich um das erste private Naturschutzgebiet von Peru. Sein Hauptziel ist der Schutz der Trockenwälder der Zone und der reichen biologischen Vielfalt, die sie beherbergen. Zudem sollen Mechanismen für die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen geschaffen werden. Das Schutzgebiet beherbergt bedeutende vom Aussterben bedrohte Spezies wie der Brillenbär, das Guanaco, die Pfauhenne mit weissen Flügeln und der Andenkondor. |
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| ► Lambayeque: Sipán, Túcume und Brüning |
Stadt Lambayeque
12 km nordöstlich von Chiclayo (10 Minuten im Bus).
Lambayeque besitzt wunderschöne Villas aus der Vizekönigszeit wie die Casa Cúneo und die Casa Descalzi, aber die bekannteste ist dieCasa de la Logia Masónica (Villa der Freimaurerloge), die ihre Berühmtheit seinem mehr als 400 Jahre alten geschnitzten Holzbalkon verdankt. Dieser Balkon ist 64 m lang und wird als der Längste von Peru betrachtet. Das Haus befindet sich an der Kreuzung zwischen den Strassen Dos de Mayo und San Martín. Andere bedeutende Gebäude der Stadt sind die Kirche San Pedro aus dem XVI. Jahrhundert und der Universitätscampus, Sitz der Staatlichen Universität Pedro Ruiz Gallo.
Kirche San Pedro von Lambayeque
12 km nordöstlich der Stadt Chiclayo (10 Minuten im Bus), am Hauptplatz der Stadt Lambayeque.
Die Kirche stammt aus der Mitte des XVII. Jahrhunderts und zeichnet sich durch seine Zwillingstürme, seine drei Schiffe und seine halbspitzige Bogenwölbung aus. In den Seitenschiffen sieht man Altaraufsätze aus vergoldetem Holz im Rokkokostil, die aus dem XVIII. Jahrhundert stammen. Der Bekannteste von ihnen ist der Altar der Señora de las Mercedes. Hinter einigen Altaren wurden Wände mit Mauermalereien aus dem XVII. Jahrhundert entdeckt.
Nationales Museum Königsgräber von Sipan (Tumbas Reales de Sipán)
Av. Juan Pablo Vizcardo y Guzmán ohne Nummer, Lambayeque (10 Minutos im Auto von Chiclayo). Telefax: (074) 28-3977. Tel: (074) 28-3978. E-mail: tumbasdesipan@hotmail.com Webseite: www.tumbasreales.org Besuchszeiten: Di-So: 9.00-17.00 Uhr*
Dieses Museum hat eine sehr moderne Architektur und beherbergt die Sammlung der archäologischen Objekte aus Gold, Silber und Kupfer aus dem Grab des Herrn von Sipán. Das Museum wird vom Archäologen Walter Alva, Geschäftsführer und Leiter des Projektes, der auch dieses Grab in der archäologischen Zone von Huaca Rajada im Ort Sipán gefunden hat, geführt. Hervorzuheben sind die Ohrpflöcke, zeremoniellen Zepter, Medaillen, ein schwerer runder Barren aus reinem Gold, Nasenringe, Ketten aus Golderdnüssen und Kopfschmuck, Augen, Helm und Kinn aus Gold.
Nationales Archäologisches Museum Bruning (Museo Arqueológico Nacional Bruning)
Av. Huamachuco Block. 8 ohne Nummer, Lambayeque (ungefähr 10Minuten im Bus von der Stadt Chiclayo). Tel: (074) 28-2110./ Fax: (074) 283440 Besuchszeiten: Mo-So 9.00-17.00 Uhr. (inkl. Feiertage).
Zeigt die Sammlung der vom deutschen Ethnographen Enrique Bruning zusammengetragenen archäologischen Objekte. Auf seinen vier Etagen werden Töpfereigegenstände, Textilien, Arbeiten aus Stein, Holz etc. ausgestellt. All dies zeigt den starken künstlerischen und technologischen Charakter der regionalen Kulturen in den letzten 5000 Jahren. Der „Goldsaal“ dieses Museum ist ein Beweis des unschätzbaren historischen Wertes des präkolumbischen Amerikas.
Archäologische Stätte Huaca Chotuna
12 km östlich der Stadt Chiclayo (15 Minuten im Auto).
Diese Gruppe von abgeschnittenen Pyramiden und Räumen erstreckt sich auf einer Fläche von ungefähr 20 Hektaren. Dieser Ort wird mit der Legende von Naymlap und der Gründung der Kultur Lambayeque in Zusammenhang gebracht. Nach dieser Legende befahl Naymlap selbst den Bau eines der Tempel dieser Stätte, der als Chot bekannt ist, der Ort, an den Naymlap die Gottheit aus grünem Stein mit dem Namen Ñam Pallec stellte. Bis heute fürchtet und respektiert die Bevölkrung die Huaca, denn sie glaubt, dass tief in der Erde immer noch Naymlap und seine Nachfahren weilen.
Archölogische Stätte von Túcume
Ungefähr 1 km östlich des Dorfes Túcume, (10 Minuten im Auto) 33 km nördlich der Stadt Chiclayo (20 Minuten im Auto). Tel: (074) 80-0052. Besuchszeiten: Mo-So 8.00-16.30 Uhr. (an Weihnachten nicht offen) E-mail: museotucume@hotmail.com
Túcume wurde nach der Legende von Calac, Nachfahre von Naymlap, 700 Jahre n.Chr. gegründet. Túcume oder das Tal der Pyramiden wie es auch genannt wird, besteht aus 26 Pyramiden, von denen die Huaca del Pueblo, La Raya, El Sol und Las Estacas hervorzuheben sind. Es werden Touristenprogramme angeboten, die neben der Besichtigung des archäologischen Reichtums auch gastronomische Degustationen, Erfahrungen mit Heilern, traditioneller Medizin und kulturellem Austausch einschliessen. Es muss betont werden, dass in Túcume die lokale Gemeinschaft sehr am Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes teilnimmt. |
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| ► Provinz Ferreñafe |
Stadt Ferreñafe
18 km nordöstlich der Stadt Chiclayo (20 Minuten im Auto).
Die Stadt wurde von den Spaniern gegründet und wird von Reisanbauern bewohnt. Hervorzuheben ist die alte Kirche von Santa Lucia (barocker Stil) Die Stadt ist als “Land des doppelten Glaubens” bekannt, da der katholische Glauben mit dem Schamanentum nebeneinander hergeht.
Kirche Santa Lucía de Ferreñafe
18 km nördlich von Chiclayo (25 Minuten im Auto), gegenüber dem Hauptplatz.
Die Kirche wurde im Jahr 1552 erbaut und besitzt zahlreiche wertvolle Holzschnitzereien und Marmoraltare im barocken Stil. Architektonisch charakterisiert sie sich durch Säulen mit eckigen Spitzen, welche die Vorderfront dekorieren. Diese zeigt ein einzigartiges Detail: „Die Augen der Heiligen Lucía“, Schutzherrin der Stadt, zwischen ihren zwei halbrunden Türmen.
Nationales Museum Sicán
Av. Batán Grande ohne Nummer, Landstrasse nach Pitipo, 18 km nördlich von Chiclayo (30 Minuten im Auto). Tel/fax: (074) 28-6469. E-mail: celera27@yahoo.es. Besuchszeiten: Di-So : 9.00-17.00 Uhr.
Sicán oder das Haus des Mondes ist ein Museum, das die Resultate der während mehr als zwanzig Jahren getätigten Forschungsarbeiten des Archäologen Izumi Shimada, Direktor des archäologischen Projektes Sicán (1978), zeigt. Die Ausstellung sammelt die bei den Ausgrabungen von Batán Grande gefundenen Gegenstände und zeigt sie so wie sie gebraucht oder hergestellt wurden. Damit sollen verschieden Aspekte in Zusammenhang mit der Kultur Sicán aufgezeigt werden indemEinzelheiten aus dem täglichen Leben, der Fabrikationsprozesse oder der produktiven Arbeiten dargestellt werden. In den Sälen des Museums werden die ausgegrabenen Gräber dargestellt und die gefundene Grabausstattung ausgestellt. Im Museum findet man auch detaillierte Informationen über das Verfahren der Ausgrabungen und des Schutzes des Ortes sowie über die Chronologie, Entwicklung, Netze zum Austausch von Waren, wirtschaftliche Aktivitäten, Grabmodelle und die Kosmovision der Kultur Sicán oder Lambayeque.
Historische Heilige Stätte Bosque de Pómac (Santuario Histórico Bosque de Pómac)
35 km nördlich von Chiclayo (1 Stunde im Auto).
Dieser Trockenwald ist zur gleichen Zeit eine Zufluchtsstätte für Algarrobenbäume, Vögel und archäologische Resten der Kultur Sicán. Es wurden dort 20 Präinkastrukturen wie Huaca Las Ventanas, Huaca Lucía, Huaca La Merced oder Huaca Rodillona, u.a. gefunden. Die archäologischen Funde überraschten durch die grosse Menge vonGoldobjekten. Das Archäologische Projekt Sicán entdeckte ein Grab mit einer wertvollen Ausstattung aus Kronen, Bändern, Masken, Armketten, Halsketten, Waffen, Körperschutz und Gegenständen aus Gold, Perlen aus Türkis, Spondyllusmuscheln, Lapislazuli und Bernstein. Der Wald hat eine abwechslungsreiche Flora aus Sapotillbäumen, Guarangos und Algarrobenbäumen. |
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| ► Tourismus, Erforschung und Konservierung des Tals der Pyramiden |
Archäologischer Tourismus, der als Hauptszenarium den Pyramiden-Komplex von Túcume im Norden Perus hat weil er wegen seiner Grösse und Bauten eines der wichtigsten prä-inkaischen Zentren des Landes ist.
Die aus Dutzenden mit Adobe-Ziegeln hergestellten Pyramiden, die sich um den heiligen Berg La Raya gruppieren, laden den Besucher in diesem Tal zum Besuch von Museen und archäologischen Stätten, sowie zur Teilnahme an archäologischen Forschungen, esoterischen Ritualen und Traditionen ein.
Auf der Reise findet ausserdem ein intensiver Kulturaustausch mit der lokalen Bevölkerung statt, und zwar durch den Besuch von Web- und Töpferwerkstätten, durch die Teilnahme an religiösen Festlichkeiten und das Kosten der ausgezeichneten und vielseitigen lokalen Küche.
Neu eingebrachte Elemente: Dies ist ein einmaliges Erlebnis, das den archäologischen Tourismus und eine intensive Interaktion mit der lokalen Bevölkerung kombiniert. Hervorzuheben ist auch die aktive Teilnahme der Gemeinde an der Tourismusentwicklung und an der Bekanntmachung und Erhaltung ihres natürlichen und kulturellen Erbes. |
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| ► Die königlichen Grabstätten von Sipan |
Im 4. Jahrhundert setzten die Moches den bedeutendsten ihrer Herrscher bei. Er wurde mit silbernen Schuhen mit dem Kopf Richtung Süden bestattet, die Nase und seine Augen waren mit goldenem Schmuck bedeckt. Für ihn wurden Frauen, Kinder und Lamas geopfert, die besten Krieger begleiteten und beschützten ihn auf seiner letzten Reise.
Über 1700 Jahre später ist dieser Regent in unserer Zeit wieder „auferstanden”. Natürlich nicht aus eigener Kraft, aber Dank der Hilfe eines Teams von peruanischen Archäologen unter der Führung von Dr. Walter Alva. Dieses Team fand die Reste, die seither als „Señor de Sipan” bekannt sind, im Departement Lambayeque im Norden an der peruanischen Küste. Man schrieb das Jahr 1987 und seitdem wird dieser außergewöhnliche Fund als einer der wichtigsten der jüngeren Vergangenheit betrachtet. Die in der Nähe des Ortes Sipan gelegenen Bauwerke bestehen aus drei Pyramidenbauten, in denen der Regent zusammen mit einem Gefolge seiner Untertanen bestattet wurde.
Abgesehen von dem spektakulären Fund und der Schönheit der Schmuckstücke, haben die königlichen Gräber von Sipan den Archäologen und Geschichtswissenschaftlern Einblick in die beeindruckende Moche Kultur gegeben, die Jahrhundertelang einen großen Teil des peruanischen Nordens beherrschte.
Heute ruhen die Reste des “Señor de Sipan” nach einer Wanderausstellung durch verschiedene Länder Amerikas, Europas und Asiens, wieder an ihrem Ursprungsort, wo die Errichtung eines Museums und eines Kulturzentrums geplant ist, wo die Ausstellungsstücke mit modernster Technik erhalten werden können (ein bedeutender Teil ist im Brünning Museum in der Stadt Lambayeque zu besichtigen). So wird dieser adelige Herrscher seine Geheimnisse künftigen Generationen enthüllen. |
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