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Information zu den Zielgebieten
 
LIMA
► Lima ► Umgebung von Lima ► Lima Die Stadt der Könige
► Historisches Stadtzentrum ► Distrikt San Isidro ► Distrikt Miraflores
► Distrikt Barranco und Chorrillos ► Distrikt Surco und San Borja ► Distrikt Pueblo Libre


Lima
Lima wurde im Jahr 1535 gegründet und entwickelte sich schnellt zur wichtigsten Stadt in Amerika. Heute hat die Stadt 8000000 Einwohner und ist die Heimat vieler Einwanderer aus allen Teilen der Welt und deshalb ein echter Schmelztiegel. Das historischen Zentrum der Stadt ist heute von der UNESCO als Kulturgut der Menschheit anerkannt und man findet dort auserlesene Beispiele der Architektur aus der Kolonialzeit, darunter den Dom, die Klöster Santo Domingo und San Francisco, und viele Herrenhäuser mit herrlichen aus Holz geschnitzten Balkonen. Lima ist auch eine unerschöpfliche Quelle der Kultur: hier gibt es zahlreiche verschiedene Museen, zum Beispiel das nationale Museum für Archäologie, Anthropologie und Geschichte (Museo Nacional de Arqueología, Antropología e Historia) oder das archäologische Museum (Museo Arqueológico Rafael Larco Herrera) mit Schätzen mit unschätzbarem Wert aus der Zeit des Inkareichs und zuvor. Mitten in der Stadt liegen auch mehrere archäologische Sehenswürdigkeiten, darunter Huaca Huallamarca oder Huaca Pucllana. Nahe bei Lima am pazifischen Ozean liegt das wichtigste Heiligtum der peruanischen Küste aus der Zeit vor dem Inkareich: Pachacámac, errichtet im 3. Jahrhundert nach Christus. Eine andere Attraktion der Stadt sind die Strände, die hervorragend für die Ausübung von Wassersportarten oder zum Sonnenbaden geeignet sind oder um dort einfach die Schönheit des pazifischen Ozeans zu bewundern. Bei einem Besuch der Stadt sollte man auch die Spezialitäten der weltweit anerkannten peruanischen Gastronomie kennenlernen. Hier gibt es eine große Vielfalt von Gaststätten und gemütlichen Lokalen, wo der Reisende diese ausgezeichneten Gerichte kosten kann, die bei der Verschmelzung von europäischen, afrikanischen und asiatischen Einflüssen mit der andinen Kochkultur entstanden sind.

Nützliche Informationen - Lima

Höhe
Stadt Lima: 2817 km2 mind. 3 m.ü.M.(Ancón) max.861 m.ü.M. (Chosica)

Klima
Die Stadt Lima hat ein trockenes und halbwarmes Klima. Im Durchschnitt beträgt die jährliche Höchsttemperatur 21,97°C (71,4ºF) und die Mindesttemperatur17ºC (62,7ºF). Die Temperatur steigt jedoch in den Jahren des Klimaphänomens El Niño.

Anreise
Auf dem Land: über die Panamerikanische Landstrasse (Carretera Panamericana) ist Lima mit verschiedenen anderen Städten der Küste Perus, mit Ecuadorund Chile verbunden. Gegen Osten ist die zentrale Landstrasse (Carretera Central) die Verbindung zu verschiedenen Städten in den Bergen und im Dschungel. Per Luft: regelmässige Flüge vom internationalen Flughafen Jorge Chávez (gelegen in der Region Callao, ungefähr 30 Minuten von der Stadt Lima entfernt) zu den bedeutendsten Städten der Welt.

Anschriften:

Flughafen
Internationaler Flughafen Jorge Chávez. Av. Faucett ohne Nummer, Callao. Tel: (511) 595-0666 (Informationen über nationale und internationale Flüge), während 24 Stunden geöffnet. Webseite: www.lap.com.pe

Einkaufszentren
Centro Turístico y de Entretenimiento Larcomar: Malecón de la Reserva 610, Miraflores. Tel: (511) 620-6000. Fax: (511) 620-6011. Webseite: www.larcomar.com Centro Comercial Jockey Plaza: Av. Javier Prado Este 4200, Santiago de Surco. Tel: (511) 437-4100. Webseite: www.jockey-plaza.com.pe Centro Comercial Caminos del Inca: Calle Monterrey 170 – Chacarilla, Santiago de Surco. Telefax: (511) 372-7067 Centro Comercial El Polo: Av. El Polo 7401, Santiago de Surco. Tel: (511) 4359008 Centro Comercial Plaza Camacho: Av. Javier Prado Este 5193, La Molina. Tel: (511) 4378591 Centro Comercial Plaza San Miguel: AV La Marina Block 20, San Miguel. Telefax: (511) 566-3569. Webseite: www.plazasanmiguel.com.pe Centro Comercial Megaplaza Norte: Av. Alfredo Mendiola 3698 – Independencia. Tel: (511) 613-9500. Webseite: www.megaplaza.com.pe

Kulturelle Zentren
Centro Cultural Educativo “Estación de Desamparados”: Jr. Ancash 207, Lima. Tel: (511) 3113900 Apparat 805. Besuchszeiten: Di-So 9.00–19.00 Uhr. Centro Cultural de la Escuela Nacional de Bellas Artes: Jr. Huallaga 402, Lima. Tel: (511) 427-9442 Centro Cultural de San Marcos: Av. Nicolás de Piérola 1222, Parque Universitario Lima. Tel: (511) 428-0052. Führungen durch die alte Villa (heute das Kulturzentrum von San Marcos) Mo-Sa 9.00-18.00 Uhr. Geführte Besichtigungen anderer Lokale der Universität San Marcos: Dienstag, Donnerstag und Samstag nach der entsprechenden Koordination. Centro Cultural Español: Jr. Natalio Sánchez, Cdra.1., Santa Beatriz. Tel: (511) 330-0412. Besuchszeiten: Ausstellungssäle Mo-So 9.00-21.00 Uhr, Bibliothek Mo-Fr 9.00-14.00 Uhr und 15.00-17.00 Uhr, Videothek9.30-13.30 Uhr. Webseite: www.aeci.org.pe/centrocultural Centro Cultural de la Municipalidad de Miraflores: Ecke Larco und Diez Canseco, Miraflores. Tel: (511) 444-0540. Centro Cultural de la Universidad Cayetano Heredia: Av. Armendáriz 445, Miraflores. Tel: (511) 446-2684 Centro Cultural Ricardo Palma: Av. Larco 770, Miraflores. Tel: (511) 446-3959 Centro Cultural Casa Abierta: Av. Petit Thouars 5390, Miraflores. Centro Cultural Pontificia Universidad Católica del Perú – PUCP: Camino Real 1075, San Isidro. Tel: (511) 222-6899 Website: http://cultural.pucp.edu.pe/ Centro Cultural Juan Parra del Riego: Pedro de Osma 135, Barranco. Tel. (511) 477 4506 Centro Cultural Peruano Japonés: Av. Gregorio Escobedo 803, Jesús María. Tel: (511) 463-0606

Gesundheitsversorgung
Lima Staatliches Krankenhaus Arzobispo Loayza: Av. Alfonso Ugarte 848, Cercado. Telefonzentrae: (511) 424-6050/ Tel. Notfallstation: 330-0264, 330-0241, während 24 Stunden offen. Staatliches Krankenhaus Dos de Mayo: Parque Historia de la Medicina Peruana ohne Nummer, Lima. Telefonzentrale: (511) 328-1414, 328-0028, während 24 Stunden offen. Krankenhaus für Notfälle José Casimiro Ulloa: Av. República de Panamá 6355, San Antonio, Miraflores. Telefonzentrale: (511) 445-5096, 241-2789. Kostenloser Anruf von einem Haustelefon:117, während 24 Stunden offen. Staatliches Krankenhaus Cayetano Heredia: Av. Honorio Delgado ohne Nummer. Ingeniería, San Martín de Porres. Tel: (511) 482-1410 / 482-0402, während 24 Stunden offen.

Polizeistationen
Polizei für Tourismus -Calle Colón Nº 246 Miraflores. Tel: (511) 243-2190. -Av. España cuadra 5 Cercado (Prefectura). Tel: (511) 423-3500 / 9755-9198.

Kunsthandwerksmaerkte
Av. La Marina, Block6-8, Pueblo Libre.
Av. Petit Thouars Block 48-52, Miraflores.

POST Pasaje Piura ohne Nummer, Correo Central, Cercado de Lima. Tel: (511) 533-2005 Av. Petit Thouars 5201, Miraflores. Tel: (511) 445-0697 / 445-5378.

Information Für Touristen
Nationale Turismuskammer www.go2peru.com Gemeindeverwaltung von Lima www.munlima.gob.pe Regionalregierung de Departaments Lima www.regionamazonas.gob.pe Iperú, Der Informations- und Hilfsdienst fur Touristen
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► Umgebung von Lima
Naturschutzgebiet Pantanos de Villa
18 km südlich von Lima gelegen (ungefähr 40 Minuten im Auto.). Tel: (511) 254-7611. Fax: 254-8757. Besuchszeiten: Mo-So 8.30-16.30 Uhr, einschliesslich Feiertage. Webseite: www.pantanosdevilla.com Sumpfgebiet mit einer grossen Schilfgrasvegetation. Das Gebiet umfasst 396 Hektaren und ist sehr attraktiv für Vogelbeobachter. Die Sümpfe sind der Hauptzufluchtsort für mehr als 150 Vogelspezies, unter denen sich 30 Spezies von Zugvögeln aus dem ganzen Kontinent befinden. Für die Besucher wurden Wege angelegt und Aussichtstürme, um die Vögel beobachten zu können.

Distrikt Lurín
Ein Gebiet mit blauem Himmel, das Hügel, Strände, ökologische Landwirtschaftsgebiete, Pferdezuchten, archäologische Stätten und ideale Orte für Sport und Ausflüge an der frischen Luft umfasst. Hervorzuheben sind seine Weinkeller, Kunsthandwerkstätten und ländliche Restaurants.

Archäologische Stätte Pachacámac
31 km im Süden der Stadt Lima auf der panamerikanischen Landstrasse des Südens (45 Minuten im Auto). Tel: (511) 430-0168. Lokales Museum. Besuchszeiten: Mo-So 9.00-17.00 Uhr. Es handelt sich um das wichtigste zeremonielle Zentrum der peruanischen Küste seit der Präinkazeit. Lehm war das Material, das hauptsächlich für seine Bauten verwendet wurde. Man kann Paläste, Plätze und Tempel (einige restauriert) sehen, unter denen sich der Sonnentempel und der Acllahuasi hervorheben, die beide während der Herrschaft der Inkas (1140-1533) erbaut wurden und Teil des am besten erhaltenen Sektors sind. Im lokalen Museum werden die während den Ausgrabungen gefundenen Objekte ausgestellt.

Distrikt Cieneguilla
20 km östlich der Stadt Lima auf der asphaltierten Landstrasse Richtung Huarochirí (30 Minuten im Auto). Ein im Tal des Flusses Lurín gelegener Distrikt, in dem man die Natur geniessen kann. Es gibt freie Zonen für Camping und ländliche Restaurants, um den Tag mit der Familie zu geniessen

Gegen den Osten (über die Landstrasse des Zentrums)

Archäologische Stätte Puruchuco
Km 4.5. Telefax: (511) 494-2641. Besuchszeiten: Mo-So und Feiertage: 8.30- 16.30 Uhr. Webseite: http://museopuruchuco.perucultural.org.pe Ein aus Lehm und Lehmziegeln bestehender Bau aus der Inkazeit (XV.-XVI. Jahrhundert n.Chr.). Man nimmt an, dass es sich um einen Palast oder ein administratives Zentrum von einmaliger Bedeutung in der Zone handelte. Die Raumverteilung folgt geometrischen Linien und der ganze Komplex ist in drei Sektoren unterteilt, unter denen eine Gruppe von Höfen und Aussichtspunkten hervorstechen. Während des Ausgrabungsprozesses wurden verschiedene menschliche Gräber entdeckt, die sich dadurch auszeichneten, dass die Begrabenen in Fötusposition, begleitet von verschienen Objekten des täglichen Gebrauchs, begraben wurden. Es gibt ein interessantes lokales Museum

Archäologische Stätte Cajamarquilla
Km 10, Abzweigung von 5 km am rechten Ufer des Flusses Rímac (unterer Teil der Schlucht von Jicamarca). Dieser Komplex wurde zwischen 500 und 600 n.Chr. während der Herrschaft der Kultur Lima in diesem Tal erbaut. Mit seiner Fläche von 167 Hektaren wird Cajamarquilla als zweitgrösster städtischer Lehmbau in den prähispanischen Anden (nach Chan Chan, in La Libertad) betrachtet.

Zoologischer Garten Huachipa
Av. Las Torres ohne Nummer, Ate-Vitarte (km 11, bei der Brücke Huachipa). Tel: (511) 356-3666, 356-1208, 356-3141. Besuchszeiten 9.00-17.30 Uhr inkl. Feiertage, ausgeschlossen 24. Dezember. Webseite:www.zoohuachipa.com Besitzt mehr als zweitausend Tiere von ca. 300 Spezies, unter ihnen Vögel, Säugetiere, Reptilien und Fische. Hervorzuheben ist der Wald der Vögel mit der Nachahmung eines peruanischen Dschungels und eine interaktive Farm für die Kinder.

Dörfer Chosica und Santa Eulalia
Km 36 - 39 (50 Minuten im Auto), in den Bergen von Lima. Zone mit Vergnügungszentren, Clubs und ländlichen Restaurants. Es ist ein idealer Ort, um Auszuruhen durch sein trockenes Klima und Sonne während dem ganzen Jahr. Es ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in die peruanischen Zentralberge.

Badeorte

Gegen Norden

Hervorzuheben sind die Badeorte von Santa Rosa (km 43) und Ancón (km 44). Letzterer wird seit dem XIX. Jahrhundert von Badenden aus Lima besucht und kennzeichnet sich durch sein ruhiges Meer. Heute ist es eine kleine Stadt, die fast in Lima integriert ist. Ancón erlebte seine Blütezeit als Badeort in den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Es gibt noch heute elegante Gebäude und ein beeindruckendes Motorjachtzentrum, der Jachtclub.

Gegen Süden
Ab km 35 der Panamerikanischen Landstrasse des Südens (Carretera Panamericana Sur) fängt eine Serie von schönen Stränden an, die sich ohne Unterbrechung an der Küste bis zur Stadt Cañete, 135 km von der Stadt Lima entfernt, hinzieht. Es gibt Strände mit Sand und mit Kies, mit idealen Wellen für das Wellenreiten: El Silencio (km 41,5), Señoritas (km 42), Peñascal (km 51 - San Bartolo), Pico Alto (km 43) und Punta Rocas (km 45). Viele Strände wurden zu Badeorten: Pulpos (km 41), Santa María und Embajadores (km 51), Naplo (km 51). Andere besitzen ein grosses Dienstleistungsangebot wie Hotels, Restaurants und Vergnügungszentren: Punta Hermosa y Punta Negra (km 45), San Bartolo (km 51), Pucusana (km 57).
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► Lima Die Stadt der Könige
Lange vor der Gründung der Stadt Lima, der Stadt der Könige, Hauptstadt von Peru und des Departements Lima, lebten verschiedene Zivilisationen an diesem fruchtbaren strategisch gelegenen Ort. Zahlreiche Ausgrabungsstätten und Tempel sind heute noch stumme Zeugen dieser Zeit. Das Heiligtum Pachacamac war bis während des Inkareichs ein wichtiges religiöses Zentrum und ist heute die bedeutendste hiesige Ausgrabungsstätte. Aus diesem Grund wählte Francisco Pizarro im Jahr 1535 dieses weite Tal an den Ufern des Flusses Rimac zur Gründung der Hauptstadt, um so die Nähe zur See zu nutzen und die Verbindungen nach Übersee aufrechtzuerhalten.

Heute ist Lima die wichtigste Stadt des Landes, eine geschichtsträchtige und bewegte Stadt, eine multikulturelle Stadt mit Elementen aus der Zeit vor der Kolonisierung, aus der Kolonialzeit und aus der Moderne. Hier findet man grosse sehr unterschiedliche Stadtteile, kulturelle Aktivitäten, chaotischen Verkehr und nicht endende Geschäftigkeit, eine Stadt mit über acht Millionen ständig aktiven Einwohnern. In der Umgebung findet man Natur: Meer, Inseln, Berge, Wüste und Vegetation. Um Lima kennenzulernen, sollte man zuerst eine Tour vorbereiten. In der Stadtmitte von Lima findet man viele erhaltene Kirchen und Gebäude aus der Kolonialzeit, Juwelen der Baukunst, wie zum Beispiel die Gebäude „Casa Aliaga” oder „Palacio de Torre Tagle”, aber auch bewundernswerte Kirchen und Klöster, wie Santo Domingo, San Agustín, San Francisco und La Merced, alle aus der Kolonialzeit.

Südlich der Stadt liegen die Sümpfe von Villa, ein Naturschutzgebiet mit Feuchtgebieten, in dem über 150 Vogelarten heimisch sind, und weiter im Süden die Ausgrabungsstätten Pachacamac. Im Hochland von Cañete, 180 Kilometer südlich von Lima, liegt das Tal Lunahuaná, ein Paradies für Liebhaber von Risikosportarten.

Von Lima 105 Kilometer Richtung Norden kommt man zum Nationalpark Lachay. Dank des besonderen Mikroklimas findet man an den Hügeln eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Weiter nördlich in Paramonga kann man Ausgrabungsstätten von Kulturen aus der Zeit vor der Kolonisierung besuchen. Entlang der Carretera Central, der Landstrasse ins Zentrum, gelangt man Richtung Osten in die Berge mit dem typischen trockenen sonnigen Klima. Man kommt zur Ortschaft San Pedro de Casta in die Provinz Huarochirí, von wo aus man Zugang zur Hochebene Marcahuasi hat. Dort kann man enorme von der Erosion gestaltete Felsformationen bewundern, die teilweise Tieren oder Menschen ähneln.
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► Historisches Stadtzentrum
Historisches Stadtzentrum
Am 18 Januar 1535 gründete Francisco Pizarro an der heutigen Plaza Mayor (Hauptplatz) die Hauptstadt von Peru. Hinter dem Hauptplatz befindet sich die Alameda Chabuca Granda, wo man traditionelleSpeisen (cocina criolla) probieren und verschiedene Schauspiele geniessen kann. Mit seiner bedeutenden Kolonialarchitektur ist das historische Zentrum von Peru auch als “Schachbrett vonPizarro” bekannt, da die Strassen in Form eines Schachbretts angelegt wurden. Im Jahr 1991 wurde die Zone von der UNESCO zum Historisches Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

Plaza Mayor (Hauptplatz)
Lima Es war das Zentrum der alten Kolonialstadt. In seinem Umkreis befindet sich die Kathedrale von Lima, der Regierungspalast und die Gemeindeverwaltung der Provinz von Lima. In der Mitte des Platzes kann man einen Bronzebrunnen aus dem XVII. Jahrhundert sehen.

Kathedrale von Lima
Plaza Mayor de Lima. Tel: (511) 427-9647. Besuchszeiten: Mo-Sa 9.00-16.30 Uhr. Die Kathedrale nimmt den gleichen Platz ein wo einst die erste grössere Kirche von Lima stand. Das Innere der Kathedrale ist nüchtern, obwohl es wirkliche historische Schmuckstücke bewahrt wie das Chorgestühl vonBaltasar Noguera, verschiedene Seitenaltäre und die Reste vonFrancisco Pizarro. Zudem kann das Museum der religiösen Kunst mit einer bedeutenden Sammlung von Ölgemälden, Skulpturen, Kelchen und Messgewändern besucht werden.

Regierungspalast
Plaza Mayor de Lima. Tel: (511) 311-3908. Besuchszeiten: Mo-Fr. 8.30-13.00/14.00 – 17.00 Uhr. Es war der Wohnsitz von Francisco Pizarro (1535), der ihn auf dem vonTaulichusco, Herrscher des Rímac-Tals, besetzten Grundstück erbaute. Seit daher ist der Ort das Zentrum der politischen Macht Perus. In den Zwanzigerjahren wurde der Regierungspalast nach einem Brand wieder aufgebaut. Er besitzt zahlreiche Höfe und Säle, die bedeutenden Persönlichkeiten der peruanischen Geschichte gewidmet und sorgfältig mit bemerkenswerten Kunstgegenständen geschmückt sind. Täglich, um 11.45 Uhr, findet im Patio de Honor (Hof vor dem Palast) der Wachwechsel des glorreichen Bataillons der Husaren von Junín statt.

Kirche und Kloster San Francisco
Jr. Ancash Block 3. Tel: (511) 427-1381, Apparat 111. Besuchszeiten: Mo-So9.30-17.30 Uhr. Architektonischer Komplex aus dem XVII. Jahrhundert bestehend aus der Kirche, dem Kloster und dem Platz. Die Vorderseite des Tempels wurde aus Stein gehauen und zeichnet sich durch seine korinthischen Säulen aus. An der Vorderseite hebt sich ein Kranzgesims ab mit Bögen, in dem die Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis) zu sehen ist. In der Zone des Kreuzgangs, die mit Fliesen belegt ist,befindet sich das Museum der Kunst der Vizekönigszeit (Museo de Arte Virreinal). Zudem kann man die Katakomben besichtigen (unterirdische Gänge), die während der Zeit der Kolonie als Friedhof gedient haben.

Allgemeiner Friedhof des Presbyters Matías Maestro (Cementerio General Presbítero Matías Maestro)

Jr. Ancash ohne Nummer, Block 16-20. Besuchszeiten: Mo-Fr. 8.00-18.00 Uhr. Es werden jeden letzten Donnerstag des Monats (mit Ausnahme des Monats Dezember) nächtliche Führungen angeboten.Tel: (511) 385-2084 / 385-2117 (Apparat 233). Es war der erste Friedhof der Stadt Lima, der im Jahr 1808 vom Vizekönig Abascal eingeweiht wurde. Der Autor der Pläne war der bekannte spanische Baumeister, der Presbyter Matías Maestro. Auf demFriedhof gibt es mehr als 766 Mausoleen im neoklassischen Stil, in denen von Heiligenfiguren und den theologischen Tugenden inspirierte Skulpturen und Figuren hervorstechen.

Park der Mauer (Parque de la Muralla)

Jr. Amazonas Block. 1 (Höhe Block. 1 Jr. Abancay). Besuchszeiten:Mo-So8.00-22.00 Uhr. Kostenloser Eintritt. In diesem Park ist ein restauriertes Fragment der alten Mauer zu sehen, die Lima umfasste und im XVII. Jahrhundert erbaut wurde, um die Stadt vor den Piraten und den Angriffen der Feinde der spanischen Krone zu schützen. Hier befindet sich die Statue des Gründers von Lima, der spanische Eroberer Francisco Pizarro, sowie ein kleines Museum, wo in der Zone gefundene archäologische Stücke ausgestellt werden.

Kirche und Kloster La Merced

Jr. De la Unión Nr. 621. Tel: (511) 427-8199. Besuchszeiten: Mo-So. 8.00 –12.00 / 16.00 – 20.00 Uhr. Kolonialer architektonischer Komplex aus dem XVI. Jahrhundert. Die Kirche hat noch die aus dem Jahr 1687 stammende Granitfassade. Das Dach ist schön mit Gipsfiguren geschmückt. Im Innern heben sich der neoklassische Hauptaltar mit dem Bildnis der Virgen de la Merced (Jungfrau der Barmherzigkeit) und eine Schnitzerei des Erzengels San Miguel hervor. Im Innern befindet sich auch die Kapelle des Mönchs Pedro Urraca und das grobe Holzkreuz, das er gemäss den Erzählungen benutzt hat, um vom Teufel zu fliehen.

Haus des Aliaga (Casa Aliaga)

Jr. de la Unión Nr. 224. Tel. (511) 427-7736. Besuchszeiten: Mo.-So 9.30-16.00 Uhr. Da dieses Haus aus Flechtwerk mit Lehmbewurf und Lehmziegeln auf den Fundamenten eines prähispanischen Gebäudes erbaut wurde, mussten sich seine Räume an die unregelmässige Verteilung auf verschiedenen Ebenen anpassen. Die Hauptfassade besitzt einen Balkon aus der Zeit der Republik. Hervorzuheben sind seine Innenhöfe, der erste ist mit italienischem Marmor aus dem XIX. Jahrhundert ausgekleidet und der zweite mit einem antiken Bronzebrunnen geschmückt. Das Haus war Besitz der gleichen Familie seit seinem Baujahr (1535) bis in die heutige Zeit. Heute finden in ihm verschiedene kulturelle Anlässe statt.

Archäologisches Museum Josefina Ramos de Cox des InstitutsRiva Agüero (Pontificia Universidad Católica del Perú)

Jr. de La Unión Nr. 554. Tel: (511) 427-4961/ 626-2000. Besuchszeiten: Di-Sa: 10.00-19.30 Uhr und sonntags von 11.00-17.00 Uhr. Webseite: www.pucp.edu.pe/ira Dieses Museum zeigt archäologische und ethnohistorische Objekte, die in den Sechzigerjahren ausgegraben wurden und aus der Präinka-, Inka- und spanisch-andinen Zeit stammen. Hervorzuheben sind die Gegenstände aus der Huaca von Maranga. Das Museum ist in einer wunderschönen Villa im Kolonialstil untergebracht, die als Villa O´Higgins bekannt ist. In diesem Haus sehen wir Zeugnisse der Vizekönigs- und republikanischen Zeit.

Museum der Inquisition und des Parlaments (Museo de la Inquisición y del Congreso)
Jr. Junín Nr 548. Tel: (511) 311-7777 Apparat 2910. Besuchszeiten: Mo-So: 09.00-17.00 Uhr. Webseite: www.congreso.gob.pe/museo.htm Dieses Museum zeigt zahlreiche Objekte und Räume, in denen das Verfahren der Inquisition stattgefunden hat. Darunter befindet sich der Saal der Anhörungen, in denen sich die Mitglieder des Inquisitionsgerichtes versammelten. Hervorzuheben ist “die geheime Türe”, die direkt zum privaten Raum des Hauptinquisitors führte, die Folterkammer, die Zone der geheimen Gefängnisse mit unterirdischen Kerkern und die Bibliothek der Inquisition sowie des Parlaments. Gegen die Vorderseite befindet sich das Parlament der Republik Peru, ein zwischen 1912 und 1916 im neoklassischen Stil erbautes Gebäude, welches auf dem Grundstück der früheren Kirche und des Klosters der Barmherzigkeit (Iglesia y Monasterio de la Caridad) (XVI. Jahrhundert) steht.

Kirche San Pedro
Jr. Ucayali Nr. 451. Tel: (511) 428-3017. Besuchszeiten: Mo-So 9.30-1145 / 1700-18.00 Uhr. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1636. Ihr Grundriss inspirierte sich am Sitz der Jesuiten in Rom und besteht aus drei Schiffen. Es ist die einzige Kirche in Lima mit drei Eingangstüren, eine exklusive Charakteristik der Kathedralen. Die Kirche ist berühmt durch ihre grossartigen Altaraufsätze im Churriguerismusstil und der ganze Raum der Zentralschiffe scheint überfüllt von Gemälden und Kacheln. Unter ihren Kunstwerken sind die Gemälde der Schulen von Lima, Cusco und Quito sowie eine Serie von goldenen Schnitzarbeiten von einigen Gründern der religiösen Orden und das Gemälde des Malers Bernardo Bitti der Krönung der Jungfrau hervorzuheben.

Palast Torre Tagle
Jr. Ucayali Nr. 323. Tel: (511) 311-2400 / 311-2769. Besuche: nach der entsprechenden Koordination mit dem Aussenministerium. Aus zwei Stockwerken bestehendes Gebäude, dessen Bau im Jahr 1735 auf Anordnung des Marquis Torre Tagle, Schatzmeister der königlichenspanischen Kriegsmarine, angeordnet wurde. Es wird als eines der besten Beispiele der Architektur von Wohnhäusern in Lima des XVIII. Jahrhunderts betrachtet. Hervorzuheben sind seine geschnitzten Holzbalkone, seine Hauskapelle im Barockstil mit Spiegeln und Kolonialgemälden und sein sorgfältig aus Stein gehauener Eingang. Heute ist der Palast Sitz des peruanischen Aussenministeriums.

Museum der Zentralbank von Peru (Museo del Banco Central de la Reserva del Perú)
Jr.Ucayali Nr. 271. Tel: (511) 613 2000 Apparat 2655 und 2666 / 613-2773. Besuchszeiten: Mo-Fr. 10.00-16.30 Uhr und Sa/So 10.00-13.00 Uhr. Webseite: http://museobcr.perucultural.org.pe Das Museum ist in drei Themengebiete aufgeteilt: Archäologie, Moderne Malerei Perus und Volkstümliche Kunst. Dem Museum unterstellt ist der kürzlich restaurierte Oberste Rechnungshof und das Numismatische Museum.

Museum der Künste und der volkstümlichen Traditionen (Museo de Artes y Tradiciones Populares) desInstituts Riva Agüero (Pontificia Universidad Católica del Perú)
Jr. Camaná 459. Tel: (511) 427-7678/4279-275. Besuchszeiten: Mo-Sa 10.00-19.00 Uhr. Webseite: www.pucp.edu.pe/ira Dieses Museum wurde im Jahr 1979 gegründet und beherbergt mehr als fünftausend Stücke volkstümlicher Kunst, die aus bedeutenden Sammlungen stammen, die dem Museum gespendet oder zur Aufbewahrung gegeben wurden. Unter ihnen befinden sich repräsentative Stücke aus der Heiligenbildschnitzerei und der Textilkunst.

Kirche und Kloster Santo Domingo
Kreuzung der Jirones Conde de Superunda und Camaná. Tel: (511) 427-6793. Besuchszeiten: Mo-Sa 9.00-12.30 und 15.00-18.00 Uhr; sonntags und an Feiertagen 9.00-13.00 Uhr. Kirche aus drei Schiffen, in der die Kuppel und ein schönes aus Zedernholz geschnitztes Chorgestühl hervorzuheben sind. Die Mauern des Klosters sind geschmückt mit Kacheln aus Sevilla und in seinem Stiftsaal kann man barocke Schnitzarbeiten sehen. Im Jahr 1551 wurde im Kloster die Universität San Marcos gegründet, die erste Universität, welche die spanische Krone in Amerika gründete.

Kirche und Kloster der Heiligen Rosa von Lima (Iglesia y Monasterio de Santa Rosa de Lima)
Av. Tacna Block 1, vier Blöcke vom Hauptplatz (Plaza Mayor) entfernt. Tel: (511) 425-1279. Besuchszeiten Mo-So 9.00-13.00 und 15.00-18.00 Uhr. Architektonischer Komplex, der aus der Kirche und dem Heiligtum besteht und zwischen dem XVII. und XVIII. Jahrhundert neben dem Haus, in dem die Heilige Rosa von Lima, Schutzherrin von Lima, Amerika und den Philippinen lebte, erbaut wurde. Hervorzuheben sind die Wallfahrtskapelle oder Hauskapelle, welche sie selbst im Jahr 1614 erbaute, die von der Heiligen gepflanzte Zitronenbäume und ein 19 m tiefer Brunnen, Es wird erzählt, dass sie den Schlüssel des Leibgurtes, der ihre Taille einengte, zum Zeichen ihrer Busse in den Brunnen warf.

Nazarenas Kirche (Iglesia de Las Nazarenas)
Kreuzung Jr. Huancavelica und Av. Tacna. Tel: (511) 423-5718. Besuchszeiten: Mo-So 7.00-12.00 und 16.00-20.30 Uhr. Diese Kirche wurde in der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts auf den früheren Grundstücken des Kolonialquartiers von Pachacamilla erbaut. Das Zentrum des Altars besteht aus zwei kannelierten und vergoldeten Pilastern aus der Toskana, welche eine barocke Fassade stützen. Im Innern der Kirche findet man das Bildnis des Señor de los Milagros (Herr der Wunder), mit Öl auf eine grobe Lehmziegelwand gemalt.

Gemäss der Tradition wurde das Bildnis dieses Christus im XVII. Jahrhundert von einem schwarzen Sklaven gemalt. Die Mauer mit dem Bildnis war die einzige Mauer, die nach den Erdbeben von 1655, 1687 und 1746 intakt blieb. Jeden Oktober trägt eine menschenreiche Prozession die Kopie des Bildnisses des violetten Christus, wie er auch genannt wird, durch die Strassen der Stadt Lima.

Kunstmuseum von Lima (Museo de Arte de Lima)
Paseo Colón 125, Lima. Tel: (511) 423-4732 / 423-6332 / 423-5149. Besuchszeiten: Do-Di: 10.00-17.00 Uhr. Webseite: www.museodearte.org.pe Das Kunstmuseum ist im alten Palast de la Exposición (1869) untergebracht. Es stellt Textilien, Keramik- sowie Gold- und Silberschmiedstücke der Präinka-Kulturen aus und besitzt die wichtigste Sammlung von Gemälden und Kunstgegenständen des Landes.

Italienisches Kunstmuseum (Museo de Arte Italiano)
Av. Paseo de la República 250. Tel: (511) 423-9932. Besuchszeiten: Mo-Fr 10.00-17.00 Uhr. Das Museum wurde von der italienischen Kolonie zu Ehren der Hundertjahrfeier der Unabhängigkeit von Peru gebaut und im Jahr 1924 eingeweiht. Seine Fassade im Renaissancestil wurde aus weissem Marmor gehauen und man kann die Wappen der bedeutendsten italienischen Städte und zwei Platten mit Mosaiken von angesehenen Persönlichkeiten seiner Geschichte sehen. Hier werden durchgehend italienische Kunstgegenstände mit Elementen der Architektur von Bramante, sowie Reliefs und Dekorationsdetails mit Inspirationen von Donatello, Ghiberti, Miguel Ángel und Botticcelli ausgestellt.

Park de la Exposición
Kreuzung der Avenidas 28 de Julio und Garcilaso de la Vega. Tel: (511) 423-0133. Besuchszeiten: Mo-So 9.00-20.00 Uhr. Webseite: www.emilima.com.pe Mit Monumenten, die aus der Zeit der Hundertjahrfeier der Unabhängigkeit stammen wie der maurische Pavillon, der Seismograph, der chinesische Brunnen, der botanische und der japanische Garten. Im Park gibt es auch Orte zur Unterhaltung und für Szenenkunst wie die Insel der Marionetten (Isla de Títeres), dasTheater Abierto und das Theater Cabaña.

Chinesenviertel
Jr. Paruro, Barrios Altos. Es ist eines der grössten Chinesenviertel von ganz Südamerika. Wenn Sie durch seine Strassen spazieren, lernen Sie die Bräuche und die Produkte dieser tausendjährigen Kultur kennen und vor allem seine Speisen. Diese können Sie in zahlreichen Restaurants, sog. “Chifas”, geniessen. Architektonisch ist das monumentale Eingangstor zur StrasseCapón bemerkenswert

Kirche und Kloster der Barfüssermönche (Iglesia y Monasterio de los Descalzos)
Alameda de los Descalzos ohne Nummer. Tel: (511) 481-0441. Besuchszeiten: Di-So: 10.00-18.00 Uhr. Das Kloster wurde Ende des XVI. Jahrhunderts gegründet. Es zeichnet sich durch seine grossen und ruhigen Räume aus, in denen wertvolle Gemälde der Schule von Lima, Cusco und Quito aufbewahrt werden.

Aussichtspunkt des Berges San Cristóbal (Mirador del Cerro San Cristóbal)
Man gelangt zum Aussichtspunkt des Berges San Cristóbal von der Alameda de los Descalzos aus. Besuchszeiten des lokalen Museums: Mo-So:9.00-15.00 Uhr. In prähispanischen Zeiten betrachtete man ihn als “Apu” oder Heiligen Berg, der über die alten Bewohner des Tals des Flusses Rimac wachte. Einer der ersten Aktionen des Eroberers Francisco Pizarro im Jahr 1536 war die Besitznahme des Berges, in dem er auf seinem Gipfel ein Kreuz anbrachte. Jeder erste Sonntag des Monats Mai wird eine Pilgerfahrt zu seinem Gipfel durchgeführt. Von dort aus und mit unbewölktem Himmel ist es möglich, die ganze Stadt Lima in ihrer Weite sowie die Inseln vor ihrer Küste zu betrachten.

Stierkampfarena von Acho (Plaza de Toros de Acho)
Jirón Hualgayoc 332, Rímac. Stierkampfmuseum Tel: (511) 482-3360. Besuchszeiten: Mo-Sa 10.00-18.00 Uhr mit Voranmeldung Die Stierkampfarena wurde im Jahr 1760 auf Anordnung des Vizekönigs Amat y Juniet erbaut. Acho ist die älteste Stierkampfarena von Amerika und weltweit die Drittälteste. Sie wurde im Jahr 1946 vollständig umgebaut und erhielt die heutige Form. In ihrem Innern beherbergt sie das Stierkampfmuseum mit einer Sammlung von Reliquien wie Anzügen, Capas, Degen, roten Tüchern (sog. Muletas) sowie Plakaten und Bildern von berühmten Malern. Im Monat Oktober findet in Acho die Stierkampfsaison des Señor de los Milagros statt.
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► Distrikt San Isidro
Dieser Distrikt zeichnet sich durch seine Grünflächen und exklusiven Wohnviertel aus. Hervorzuheben ist die traditionelle Zone El Olivar, die aufgrund seiner hundertjährigen Olivenbäume so genannt wird, die immer noch in ihren Pärken gefunden werden. In den letzten Jahren ist San Isidro zu einem wichtigen Touristen- und Geschäftszentrum geworden mit modernen Gebäuden, Hotels, Restaurants und Businesszentren.

Huaca Huallamarca
Kreuzung Av. El Rosario und Av. Nicolás de Rivera. Tel. (511) 222-4124. Besuchszeiten: Di-So 9.00 17.00 Uhr (lokales Museum). Pyramidenförmiger Tempel, der chronologisch den Anfängen der regionalen Entwicklungen zuzuordnen ist. Dieser Ort ist das Resultat einer Serie von kulturellen Überlagerungen, wobei die Präsenz der Kulturen Lima, Wari und Inka hervorstechen. Im lokalen Museum werden während den Ausgrabungen gefundene Objekte ausgestellt.
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► Distrikt Miraflores
Touristen- und Hoteldistrikt. Verfügt über grosse und moderne Einkaufszonen, Theater, Kinos und Kunstgalerien. Hervorzuheben sind seine sehr schönen Grünflächen wie der Park Kennedy mit seinen Kunsthandwerkern, Malern und Folkloregruppen.

Huaca Pucllana oder Juliana
Gral. Borgoño Block. 8 ohne Nummer (Höhe Block. 4 Av. Angamos Oeste oder Höhe Block. 45 Av. Arequipa). Telefax: (511) 445-8695. Besuchszeiten: Mi-Mo: 9.00-17.00 Uhr. Webseite: http://pucllana.perucultural.org.pe/ Präinkakonstruktion in Pyramidenform aus Lehmziegeln. Es war eines der bedeutendsten administrativen Zeremonialzentren der Kultur Lima, welche sich zwischen 200 und 700 n.Chr. in der geographischen Zone der Täler von Chancay, Chillón, Rimac und Lurín ausbreitete. Manchmal finden hier Anlässe und Musikvorführungen statt. In einem lokalen Museum werden die verschiedenen während den Ausgrabungen gefundenen Gegenstände ausgestellt.

Museum Amano
Calle Retiro Nr. 160. Tel: (511) 441-2909 / 222-5827 / 442-1007. Besuche: nach Verabredung. Beherbergt eine ausgewählte Sammlung von archäologischen Objekten wie z.B. Keramik der Kulturen Kotosh, Moche, Chimú, Cupisnique und Nasca, u.a. Hervorzuheben ist auch seine Sammlung prähispanischer Gewebe, die in chronologischer Form ausgestellt werden, und unter denen sich Stücke der KulturChancay (Zentralküste) abheben.

Museum Enrico Poli
Av. Lord Cochrane Nr. 466. Tel: (511) 422-2437. Besichtigung: nach Verabredung Privatsammlung, in der präkolumbische und koloniale Gegenstände aus Gold und Silber ausgestellt werden.
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► Distrikt Barranco und Chorrillos
Distrikt Barranco
Alter Badeort, der anfangs XX. Jahrhundert von der Aristokratie von Lima besucht wurde. Heute ist es das Künstlerviertel der Stadt mit gemütlichen Villas und Ecken, die Musik- und kulturelle Shows anbieten oder Diskotheken, Pubs und Cafés sind.

Park der Gemeindeverwaltung (Parque Municipal)
Auf Höhe Block3 derAv. Grau. Dieser Park wurde am3. Februar 1898 eingeweiht In ihm kann man Statuen aus Cararra-Marmor wie “die Danaide”, Venus oder Nymphe sehen. Um den Park befinden sich die Bibliothek und die Kirche "de la Santísima Cruz“ von Barranco.

Seufzgerbrücke (Puente de los Suspiros)
Im Jahr 1876 erbaut, um die Ufer der Strassen Ayacucho und Ermita zu verbinden. Wird von verliebten Paaren besucht.

Der Aussichtspunkt (El Mirador)
Auf das Meer blickend hinter der Kirche “Ermita de Barranco” gelegen, bietet der Aussichtspunkt eine wunderschöne Aussicht auf die ans Meer führende Bajada de los Baños und den Sonnenuntergang.

Museum der Kolonialkunst Pedro de Osma (Museo de Arte Colonial Pedro de Osma)

Av. Pedro de Osma 421. Tel: (511) 467-0141 / 467-0063. Besuchszeiten: Di-So10.00-13.30; 14.30-18.00 Uhr. Sammlung von Gemälden, Skulpturen, Möbeln und anderen dekorativen Künsten des Vizekönigtums.

Distrikt Chorrillos
Traditioneller Distrikt, der noch seine prächtigen Villas aus den Anfängen der Republik bewahrt. Chorrillos ist berühmt wegen seinen Stränden und Badeorten wie die Herradura, ein Strand, der im Sommer von vielen Personen besucht wird. In diesem Distrikt liegt auch der historische Berg Morro Solar, der das Szenarium bedeutender Episoden des Krieges gegen Chile war (1879-1883) und von dem man eine unvergleichliche Aussicht auf die Küste hat.

Naturschutzgebiet Pantanos de Villa
18 km südlich von Lima gelegen (ungefähr 40 Minuten im Auto.). Tel: (511) 254-7611. Fax: 254-8757. Besuchszeiten: Mo-So 8.30-16.30 Uhr, einschliesslich Feiertage. Webseite: www.pantanosdevilla.com Sumpfgebiet mit einer grossen Schilfgrasvegetation. Das Gebiet umfasst 396 Hektaren und ist sehr attraktiv für Vogelbeobachter. Die Sümpfe sind der Hauptzufluchtsort für mehr als 150 Vogelspezies, unter denen sich 30 Spezies von Zugvögeln aus dem ganzen Kontinent befinden. Für die Besucher wurden Wege angelegt und Aussichtstürme, um die Vögel beobachten zu können.
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► Distrikt Surco und San Borja
Distrikt Santiago de Surco
Bewahrt noch Zeugnisse seines historischen und kulturellen Erbes. Hervorzuheben sind sein historisches Zentrum sowie seine gastronomische und Weintradition.

Goldmuseum (Museo de Oro)
Av. Alonso de Molina 1100. Tel: (511) 345-1271. Besuchszeiten: Mo-So 11.30-19.00 Uhr. Webseite: www.museoroperu.com.pe Ist aus der Sammlung von Miguel Mujica Gallo, ein Sammler, der während seines Lebens verschiedene Originalstücke und Nachahmungen der Präinkakulturen zusammengetragen hat, entstanden. Hervorzuheben sind Gegenstände der Kulturen Mochica und Chimú. Zusätzlich besitzt das Goldmuseum ein Waffenmuseum mit Stücken, die auf das XVI. Jahrhundert zurückgehen.

Park der Freundschaft (Parque de la Amistad)
Ecke Av. Caminos del Inca und Calle Las Nazarenas. Umfasst einen typischen Bahnhof der Bergregion sowie eine Dampflokomotive aus dem Jahr 1926 mit 3 Wagen, die einige Zonen des Parks befährt. Daneben findet man einen künstlichen See, der mit Booten befahrbar ist, und einen 29 m hohen maurischen Bogen.

Distrikt San Borja

Museum der Nation (Museo de la Nación)

Av. Javier Prado Este 2465, San Borja. Tel: (511) 476-9878. Besuchszeiten: Di-So 9.00-17.00 Uhr ausgenommen Gründonnerstag und Karfreitag, 1. Mai, Nationalfeier von Peru, 25. Dezember und 1. Januar. Dieses Museum stellt eine grosse Sammlung von Originalgegenständen der verschiedenen Epochen unserer prähispanischen Geschichte aus, unter denen sich eine interessante und gut gelungene Nachbildung des Grabes und der Schmuckstücke des Herrn von Sipán befindet. Zudem werden Objekte der Kolonial- und republikanischen Kunst, Volkskunst und der modernen zeitgenössischen sowie ethnographischen Kunst ausgestellt. Im Moment finden in diesem Museum auch bedeutende vorübergehende Ausstellungen sowie eine Serie von kulturellen Aktivitäten statt.
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► Distrikt Pueblo Libre
Besitzt ein historisches Zentrum, in dem sich verschiedene Gebäude und urbane Räume befinden, die als Monumente von Interesse sind. Unter ihnen befindet sich die Kirche Santa María Magdalena mit einem Innern von unglaublicher ornamentaler Schönheit.

Nationales Anthropologisches, Archäologisches und Historisches Museum (Museo Nacional de Antropología, Arqueología e Historia) Plaza Bolívar ohne Nummer. Tel: (511) 463-5070 / Fax: 463-2009. Besuchszeiten: Di-So 9.00-17.00 Uhr. Dieses Museum integriert den ganzen archäologischen und historischen Prozess Perus. Es beherbergt eine der vollständigsten Keramik-, Textil- und Gold- und Silberschmiedekunstsammlungen der präkolumbischen Kulturen. Es werden Objekte der Kulturen Chavín, Paracas, Nasca, Mochica, Tiahuanaco, Pucará, Chimú, Chachapoyas und Inka ausgestellt. Es gibt aber auch Galerien und Säle mit Stücken aus der kolonialen und republikanischen Epoche: eine Pinakothek mit Gemälden der Cusco-Schule, eine vollständige Sammlung der Abbildungen der Vizekönige, die Bildersammlung der Befreier und Führer der südamerikanischen Befreiungsbewegung, Abbildungen von Präsidenten und anderen Vertretern der Geschichte Perus.

Archäologisches Museum Rafael Larco Herrera (Museo Arqueológico Rafael Larco Herrera) Av. Bolívar 1515. Tel: (511) 461-1312 / 461-1835. Besuchszeiten: Mo-So 9.00-18.00 Uhr. Webseite: http://museolarco.perucultural.org.pe Zeigt eine ausgedehnte Privatsammlung prähispanischer Kunst. Hervorzuheben sind die Keramik, Gegenstände aus Gold und die Textilien neben der vollständigsten Sammlung erotischer Keramikgefässe und Mumien der Kulturen Chavín, Chimú, Nasca und Inka.
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Hauptbüro: Jr. Rio de Janeiro 216 - 218 Miraflores, Lima - Peru • Telefon: (511) 610-6000 / (511) 421 - 3992 • e-mail: mharbaum@mac.com
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