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| Information zu den Zielgebieten |
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| PUNO |
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| ► Puno |
In der Region um Puno war einst die Kultur Tiahuanaco (800 bis 1200 nach Christus) zu Hause und das Volk der Aymara lebte hier beiderseits der heutigen Grenze zwischen Peru und Bolivien. Die Inkas eroberten das Land im 15. Jahrhundert. Später ließen sich die Spanier angezogen von den Mineralienvorkommen der Region hier nieder und hinterließen während der Kolonialzeit ihre Spuren. Puno liegt auf einer Höhe von 3827 Metern am Ufer des Sees Titikaka, des höchsten schiffbare Sees der Welt. Die Stadt gilt heute als die Hauptstadt der peruanischen Folklore und ist auch der Ort der Austragung des Festes der heiligen Jungfrau Virgen de la Candelaria. In der Umgebung der Stadt gibt es viel zu entdecken: sehenswert ist vor allem Chullpas de Sillustani mit einer Reihe von beeindruckenden Türmen, die vom Volk Kollas errichtet wurden. Der Ort Juli ist für die herrlichen Kirchen aus der Kolonialzeit bekannt, Lampa für die Kirche aus der Zeit des Vizekönigreichs, die aus den Jahren 1675 bis 1685 stammt. Llachón ist eine Gemeinde, in der noch immer jahrhundertealte Bräuche und kulturelle Ausdrucksformen erhalten geblieben sind. Pucará ist bekannt für die Töpferei im Stil der Zeit vor dem Inkareich und für die Herstellung von tönernen Stierchen, den Toritos de Pucará, die dort von den Kunsthandwerkern gefertigt werden. Im See Titikaka gibt es verschiedenen Inseln, auf denen die Menschen alte Bräuche und Traditionen erhalten haben. Eines dieser Inselvölker sind die Uros, die auf einer künstlichen aus Schilf gefertigten Insel leben und mit ihren traditionellen Schilfbooten den See befahren. Die Inseln Taquile, Suasi und Amantaní sind wegen der Gastfreundschaft der Bevölkerung beliebte Reiseziele und sind für die Herstellung von Strickwaren bekannt, für die Bauten aus der Zeit vor der Kolonisierung und für die herrlichen Landschaften. In den 36180 Hektar großen Nationalpark Reserva Nacional del Titicaca werden weite Teile der Schilfflächen mit den verschiedenen Tier- und Pflanzenarten geschützt.
Junin Nützliche Informationen - Puno
Höhe
Hauptstadt: Puno (3827 Meter). Höhenlage: Minimum: 820 Meter bei Lanlacuni Bajo. Maximum: 4725 Meter bei San Antonio de Esquilache.
Klima
Die Stadt Puno liegt am Ufer des Titikaka Sees und das Klima ist dort kühl und relativ trocken. Die Regenzeit beginnt im Oktober und endet im April. Die mittlere Tagestemperatur schwankt zwischen 14°C (58ºF) und 3°C (37ºF).
Anreise
Über Land:
Lima-Arequipa-Juliaca-Puno: 1324 km(18 Stunden im Auto).
Flüge:
Regelmäßige Linienflüge von Lima aus (1 Stunde 45 Minuten, mit Zwischenlandung in Arequipa) oder von Arequipa aus (25 Minuten).
Bahn:
Cusco - Puno: 384 km (10 Stunden).
Entfernungen Von Der Stadt Puno Zu Den Orten:
Juli (Provinz Chucuito) 79 km / 1 Stunde und 20 Minuten.
Ilave (Provinz El Collao) 54 km / 1 Stunde.
Huancané (Provinz Huancané) 99 km / 2 Stunden und 30 Minuten.
Lampa (Provinz Lampa) 80 km / 1 Stunde und 30 Minuten.
Ayaviri (Provinz Melgar) 137 km / 2 Stunden und 45 Minuten.
Moho (Provinz Moho) 138 km / 3 Stunden.
Putina (Provinz San Antonio de Putina) 124 km / 3 Stunden und 30 Minuten.
Juliaca (Provinz San Roman) 44 km / 45 Minuten. Sandia (Provinz Sandia) 272 km / 9 Stunden.
Yunguyo (Provinz Yunguyo) 128 km / 2 Stunden und 30 Minuten. Azángaro (Provinz Azángaro) 148 km / 2 Stunden und 15 Minuten. Macuzani (Provinz Carabaya) 255 km / 7 Stunden.
Anschriften:
Flugplatz
Aeropuerto Internacional Inca Manco Cápac. Av. Aviación ohne Nummer, Urb. Santa Adriana, Juliaca. Tel. (051) 32-8974 / 32-2905. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:30-16:30, Sa 8:00-13:00.
Reisen Über Land
Busbahnhof. Jr. Primero de Mayo 703, Barrio Magisterial, Puno. Tel. (051) 36-4733. Öffnungszeiten: Mo-Sa 8:00 -16:00. Zonenbusbahnhof. Av. Simón Bolívar s/n, Puno. Öffnungszeiten: Mo-Do 4:00-21:00.
Bahnfahrten
Perú Rail Corp. Av. La Torre 224, Puno. Tel. (051) 35-1041 / 36-9179. Plaza Bolognesi 303, Juliaca. Tel. (051) 32-1036. E-mail: reservas@perurail.com http://www.perurail.com Öffnungszeiten: Mo-Fr 7:00-12:00 und 13:00-17:00; Sa-So 7:00-11:00.
Gesundheitsversorgung
Puno.
Hospital Nacional Manuel Núñez Butrón. Av. El Sol 1022. Tel. (051) 36-9696 / 35-1021 / 36-7777. Öffnungszeiten: Mo-Fr 7:30-14:30.
Juliaca.
San Roman (Juliaca). Hospital Carlos Monge Medrano. Carretera Huancané km 2, Juliaca. Tel. (051) 32-1750 / 32-1131 / 32-1370. Öffnungszeiten: Mo-Fr 7:30-13:30.
Polizeiwachen
Puno.
Región Policial XII, Jr. Deustua 530. Tel. (051) 35-3988. Öffnungszeiten: 24 Stunden.
Policía de Turismo (Fremdenverkehrspolizei). Jr. Deustua 558. Öffnungszeiten: 24 Stunden. Juliaca.
Comisaría Policía Nacional del Perú, Juliaca. Jr. San Martín und Jr. Ramón s/n. Tel. (051) 32-2091. Atención: 24 Stunden.
Märkte Für Kunsthandwerk
Puno
Mercado Artesanal "Asociación de Artesanos San José". Calle Cahuide Cdra. 3. Öffnungszeiten: Mo-So 8:00-19:00.
Asociación de Artesanos “La Cholita”. Psje. Lima 550, 1. Stock. Öffnungszeiten Mo-So 8:00-19:00.
Centro de Artesanías “Tucuy Atipac”. Psje. Lima 339, 1. Stock. Öffnungszeiten Mo-So 8:00-19:00.
Mercado Artesanal "Asociación Coriwasi”. Calle Alfonso Ugarte 150. Öffnungszeiten: Mo-So 8:00 – 21:00.
San Román:
Centro Artesanal Original Folk Art. Aeropuerto Internacional Inca Manco Cápac, Juliaca. Tel. (051) 32-2905.
Post
Puno. Jr. Moquegua 269. Tel. (051) 35-1141. Öffnungszeiten: Mo-Sa 8:00-20:00.
Juliaca-San Román. Kreuzung der Straßen Sandia und Ladislao Butrón ohne Nummer. Tel. (051) 32-1391. Öffnungszeiten: Mo-Sa 8:15 -19:00.
Information Für Touristen
Nationale Turismuskammer www.go2peru.com Regionalregierung de Departaments Puno www.regionpuno.gob.pe Iperú, Der Informations- und Hilfsdienst fur Touristen
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| ► Provinz Puno |
Der Dom von Puno (La Catedral)
In der Stadtmitte. Besuchszeiten: Mo-Fr und So 7:00-12:00 und 15:00-18:00; Sa 7:00–12:00 und 15:00-19:00. Der Dom stammt aus dem 17. Jahrhundert und die Frontfassade wurde von dem bekannten peruanischen Bildhauer Simón de Asta geschaffen. Die Innenausstattung der Kirche im Stil des spanischen Barrock, integriert auch Elemente der andinen Kultur und ist somit Ausdruck der kulturellen Vermischung.
Der Balkon des Herzogs "Conde de Lemos"
Kreuzung der Straßen Deustua und Conde de Lemos. Besuchszeiten: Mo-Fr 8:30-16:00. Dieses Bauwerk wurde im Jahr 1668 errichtet und man sagt, das entsprechende Haus sei vom Vizekönig, dem Herzog "Conde de Lemos" bewohnt worden, als dieser die Region besuchte, um hier einen Aufstand niederzuschlagen. Heute sind dort eine Kunstgalerie und die Niederlassung Puno des Nationalen Kulturinstituts (Instituto Nacional de Cultura) untergebracht.
Der Gedenkbogen "Arco Deustua"
Jr. Independencia, 2. Straßenzug. Dieses aus Stein gefertigte Denkmal wurde von der Bevölkerung des Ortes Puno im Gedenken an die Patrioten errichtet, die für die Befreiung des Landes kämpften.
Der Berg "Cerro Huajsapata"
Etwa 4 Straßen vom Hauptplatz "Plaza de Armas" in Richtung Westen. Der Name "Huajsapata" bedeutet auf Deutsch "Zeuge meiner Liebe". Der Berg ist ein natürlicher Aussichtspunkt auf die Stadt und den Titikaka See. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich ein Denkmal an Manco Cápac, dem Gründer des Inkareiches. Man sagt, unter dem Berg gäbe es unterirdische Gänge, die Puno mit dem Tempel "Koricancha" in der Stadt Cusco verbinden würden.
Das Haus "Casa del Corregidor"
Jr. Deustua 576, Puno. Tel. (051) 35-1921 / 35-3979. Besuchszeiten: Mi-Fr 10:00-22:00; Sa 10:00-14:30 und 17:00-22:00. Dieses Haus im Kolonialstil stammt aus dem 17. Jahrhundert und dient heute für Ausstellungen von Kunstwerken aus Puno. Es gibt dort aber auch eine Bar mit Cafe, Bibliothek, Internet, Videoverleih, kulturelle Aktivitäten und Auskunft über Tourismus auf dem Land.
Der Aussichtspunkt "Mirador Kuntur Wasi"
2 km von der Stadtmitte von Puno (10 Minuten im Auto). Kuntur Wasi heißt auf Deutsch "Haus des Kondor". Man erreicht den Ort nach einem längeren Aufstieg und hat von dort aus einen unvergleichbar schönen Blick auf Puno und den Titikaka See.
Der Park "Parque Mirador Puma Uta"
3 km nordwestlich von Puno (20 Minuten mit dem Auto). Im Park befindet sich ein steinernes Denkmal mit einen Puma über einem Wasserbecken. Das Becken symbolisiert den Titikaka See und der Puma den Schutz des Parks und der Welt der Anden. Im Park gibt es verschiedene Freizeitangebote.
Die Uferpromenade "Malecón ecoturístico Bahía de los Incas"
8 Straßenblöcke von der "Plaza de Armas", am Ufer des Titikaka Sees. Von dieser Fußgängerzone aus genießt man einen herrlichen Blick auf den See und kann hier auch die antiken Sonnenuhren, hier bekannt unter dem Namen "Sukankas" oder "Intihuatanas" sehen. In den Zeiten vor dem Reich der Inkas, dienten diese Sonnenuhren auch dazu bestimmte Orte zu kennzeichnen, an denen wichtige Zeremonien oder Opferkulte stattfanden, oder um die Grenzen zwischen den Gemeinden zu markieren.
Das Museeumsschiff "Buque Museo Yaraví"
Av. Sesquicentenario 610, Sektor Huaje (Anlegestelle des Hotels Sonesta Posada del Inca). Tel: (051) 369329. Besuchszeiten: Mo-So 8:00 - 17:15. Freier Eintritt. Dieses eiserne Schiff wurde um das Jahr 1860 in Großbritannien erbaut und in 2766 Einzelteilen von der Pazifikküste bis ins Hochland verfrachtet. Im Inneren des Schiffes werden heute Ausstellungsstücke aus den verschiedenen Teilen des Schiffs präsentiert, darunter Dokumente, Archivaufnahmen, historische Landkarten und Darstellungen aus der damaligen Zeit.
Der Nationalpark "Reserva Nacional del Titikaka"
Dieser Naturpark mit einer Fläche von 36180 Hektar wurde im Jahr 1978 gegründet, um die natürlichen Ressourcen des Ökosystems des Titikaka Sees und des umliegenden Hochlandes zu schützen. Im Naturschutzgebiet wurden duzende von Vogel-, Fisch- und Amphibienarten registriert. Vor allem findet man insgesamt über 60 verschiedene Vogelarten, darunter Flamingos, Möven und andere hiesige Arten (Huallatas, Keles, Chullumpis, Lequeleques), von denen einige heute vom Aussterben bedroht sind. Bemerkenswerte Vertreter der Pflanzenwelt sind zwölf verschiedene Wasserpflanzen, darunter verschiedene Schilfarten (Totora und Llacho).
Der See "Lago Titicaca"
10 Straßenblocks von der "Plaza de Armas". Dieser See spielt eine wichtige Rolle in der Sagenwelt der Andenbevölkerung, da aus seinem Tiefen laut der Sage die Kinder der Sonne und Gründer des Inkareichs Manco Cápac und Mama Ocllo entstiegen sind.
Heute teilen sich Peru und Bolivien den am höchsten gelegene (3810 Meter) schiffbaren See der Welt. Der See hat eine Fläche von 8559 km2 und ist an der tiefsten Stelle 283 Meter tief, die durchschnittliche Wassertemperatur in den Monaten Oktober bis Mai schwankt zwischen 9°C (48ºF) und 11°C (52ºF) ; im den Monaten Juni bis September zwischen-7°C (19ºF) und -10°C (14ºF). Außerdem sorgt der See für ein besonderes Mikroklima in der Zone und ermöglicht vielen Lebewesen das Überleben in dieser extremen Höhe.
Im peruanischen Teil des Sees liegen verschiedene Inseln, sehenswert sind vor allem die natürlichen Inseln Amantaní, Taquile, Soto und Anapia und die künstlichen Inseln der Angehörigen des Volkes "Uros", auf denen man verschiedenen Sehenswürdigkeiten besichtigen kann. Das Ufer des Titikaka ist von Schilf bewachsen. Dort leben verschiedene Vogel- und Fischarten darunter Forelle, Carachis, Ispis, Bogas, Umantos, Suches (vom Aussterben bedroht) und Pejerreyes. Alle diese Arten sind hier heimisch und wegen des hohen Nährwertes sehr begehrt.
Die schwimmenden Inseln des Urovolkes "Islas Flotantes de los Uros"
5 km westlich vom Hafen der Stadt Puno (20 Minuten mit dem Boot). Die etwa 20 Inseln der Uros treiben auf einer Höhe von 3810 Metern in der Bucht von Puno im See. Jede Insel wird von 3 bis 10 Familiengruppen bewohnt, die zum Volk der "Uro-Aymara" gehören und hier in traditionellen Schilfhütten leben, aber leider haben einige dieser Menschen heute das traditionelle Schilfdach durch Wellblech ersetzt. Die wichtigsten Inseln heißen: Tupiri, Santa María, Tribuna, Toranipata, Chumi, Paraíso, Kapi, Titino, Tinajero und Negrone.
Die Uros nennen sich selbst auch "Kotsuña", auf Deutsch "das Seevolk" und der Ursprung dieser Kultur liegt in der Zeit noch vor dem Inkareich. Bis heute haben diese Menschen ihre traditionelle Fischerei vor allem von Arten wie Carachi und Pejerrey bewahrt, daneben jagen sei auch Vögel. Die Männer sind sehr erfahren im Umgang mit ihren Schilfbooten und die Frauen sind geübt im Flechten von Schilf.
Das in der Region vorherrschende kalte und trockene Klima wird durch den Einfluß der großen Wassermassen des Sees gemildert.
Die Insel "Isla Amantan"
36 km nordöstlich vom Hafen der Stadt Puno (3 Stunden und 30 Minuten mit dem Boot). Die auf einer Höhe von 3817 Meter gelegene Insel Amantaní hat eine Ausdehnung von etwa 9 km2. Für die Insel typisch sind verschiedene Buscharten, darunter Muña, Kantuta, Salvia, Tola und Patamuña. Auf der Insel gibt es acht Gemeinden, die überwiegend von der Landwirtschaft leben und dort Kartoffeln, Mais, Oca (ein Wurzelgemüse, geschmacklich zwischen Karotte und Kartoffel), Quinua (eine andine Getreideart), dicke Bohnen und Erbsen anbauen. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist die Herstellung von Kunsthandwerk, vor allem von Textilien und Bildhauerei.
Landschaftlich ist besonders ein Aussichtspunkt am höchsten Berg der Insel interessant, von wo aus man den gesamten See betrachten kann. Außerdem gibt es einige Ruinen aus der Zeit vor der Kolonisierung, zeremonielle Zentren und einen Friedhof mit Mumien.
Die Insel "Isla Taquile"
35 km östlich vom Hafen der Stadt Puno (3 Stunden mit dem Boot). Diese Insel hat eine Fläche von etwa 6 km2, der dort gelegene Ort liegt auf einer Höhe von 3950 Metern, der Hafen auf einer Höhe von 3810 Metern. Die Höchsttemperatur liegt hier bei 23ºC (66ºF) und die Mindesttemperatur bei 7ºC (37ºF).
Die auf der Insel zu besichtigenden Überreste liegen im höhergelegenen Teil und stammen aus der Zeit vor dem Reich der Inkas. In der Kolonialzeit und während der ersten Jahre des 20. Jahrhunderts diente die Insel als Strafkolonie für politische Gefangene, aber im Jahr 1970 ging die Insel in das Eigentum der Taquileños über. Taquile zeichnet sich aus durch die Freundlichkeit der Einwohner, die bis heute ihre Bräuche, Traditionen und die typische Tracht bewahrt haben. Bekannt sind auch die feinen und detaillierten Textilien mit symmetrischen Mustern und kräftigen Farben. In diesen Werken spiegeln sich Lebensstil, Bräuche und der andine Glauben der Menschen wieder.
Chucuito
18 km südlich von Puno (15 Minuten mit dem Auto). Der Ort wird auch "Stadt der königlichen Kasse" genannt, da in der Kolonialzeit hier die Steuereinnahmen gesammelt wurden. Sehenswert ist vor allem der Hauptplatz und die Kirchen Santa Domingo (16. Jahrhundert) und La Asunción (17. Jahrhundert) im Renaissancestil.
Archäologische Stätte "Complejo Arqueológico de Cutimbo"
Südlich von Puno, auf der Höhe des km 17 der Straße Puno-Moquegua (20 Minuten mit dem Auto) erreicht man einen Stichweg, der zu diesem Ort führt. Es handelt sich um einen Friedhof aus der Zeit vor dem Inkareich, der den Fürstentümern Lupaca und Colla zugeordnet wird. Die wichtigsten Strukturen stammen aus den Jahren 1100 bis 1450 nach Christus, aber man findet dort auch Überreste von bis zu 8000 Jahren alten Felsenmalereien und einige Reste aus der Zeit des Inkareiches. Mitten in der Landschaft sieht man die sogenannten Chullpas oder Pucullos. Dabei handelt es sich um sehr große Türme, die für Bestattungen dienten.
Archäologische Stätte "Complejo Arqueológico de Sillustani"
34 km nördlich von Puno (35 Minuten mit dem Auto). Dieser Komplex liegt am Ufer des Sees Umayo und ist bekannt für die aus Stein gebauten Rundtürme "Chullpas", die den ehemaligen Bewohnern von Collao als Begräbnisstätten dienten. Einige dieser sich nach oben hin verbreiternden Türme sind bis zu 12 Metern hoch. Nicht weit von den archäologischen Fundstätten entfernt liegt ein Museum, wo verschiedene Ausstellungstücke der Kulturen Colla, Tiahuanaco und Inca zu sehen sind.
Llachón
74 Km nordöstlich von Puno am Ufer des Titikaka See (2 Stunden im Auto). In dieser 1300 Seelen zählenden Gemeinde bewahren die Einwohner noch die Bräuche und Kultur der Ureinwohner und leben bis heute überwiegend von Landwirtschaft, Viehzucht, Fischfang und der Herstellung von Kunsthandwerk. Man erreicht den Ort auf dem Wasserweg mit Motorbooten vom Hafen der Stadt Punooder den Inseln Taquile oder Amantaní aus, oder über Land von Puno oder Juliaca aus. Der Reisende hat hier die Gelegenheit direkt mit den hiesigen Familien zusammenzuleben und so eine ganz besondere soziale Reiseerfahrung zu erleben.
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| ► Provinz Chucuito |
Juli
79 km südlich von Puno (1 Stunde und 20 Minuten mit dem Auto). Dieser Ort wurde im Jahr 1534 von den Dominikanern gegründete, später wurden diese aber von den Missionsgemeinschaften der Jesuiten von dort verdrängt, die sich in der Zeit des Vizekönigreichs im Ort Juli niederließen. Die Geistlichen verwandelten damals den Orte in ein strategisches Zentrum zur Vorbereitung der Missionare, die von dort aus nach Paraguay und Bolivien gehen sollten. Wegen der vielen Kirchen wird der Ort auch "das kleine Rom in Amerika" genannt. Sehenswert sind vor allem die Kirchen "San Juan de Letrán", "San Pedro Mártir" und "Santa Cruz de Jerusalén", aber auch der Sitz der heiligen Inquisition oder "Zavala". Im Inneren der Kirchen kann man steinerne und hölzerne Bildnisse und auch Ölgemälde bekannter Künstler sehen, darunter des Jesuiten Bernardo Bitti.
Pomata
105 km südlich von Puno (1 Stunde und 30 Minuten mit dem Auto). In Pomata ist vor allen die Kirche "Santiago Apóstol" im Stil der Mestizen interessant, aber auch der herrliche Ausblick auf den See und die Halbinsel Copacabana. |
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| ► Provinz San Antonio de Putina |
Thermalquellen "Baños Termales de Putina"
137 km nördlich von Puno (2 Stunden und 30 Minuten mit dem Auto). Besuchszeiten: Di-So 8:00-21:00. Die Temperatur der heißen Quellen erreichen durchschnittlich bis zu 39ºC (102ºF) und das Wasser enthält einen hohen Anteil von Natriumchorid, Magnesium und Zink. Unter Einheimischen gelten die Quellen als hochwirksam für die Behandlung von rheumatischen Beschwerden und Hautkrankheiten. In den nahegelegenen Orten Cala und in Picotani kann man die südamerikanischen Kamelarten beobachten, darunter Vikunjas und Alpakas, im Ort Bellavista findet man einen großen Wald mit der Pflanze Puya de Raimondi. |
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| ► Provinz Lampa und Pucara |
Provinz Lampa
Die Provinz Lampa wurde vom Volk der Aymara in der Zeit vor dem Inkareich gegründet und man findet noch heute in der gesamten Provinz archäologische Überreste von Felsmalereien, zum Beispiel die Höhlen "Cueva del Toro" und "Cueva de Coyllata", die 4 bzw. 10 km vom Ort Lampa entfernt liegen.
Lampa
80 km nördlich von Puno (1 Stunde und 30 Minuten mit dem Auto). Lampa ist die Hauptstadt der Provinz und ist wegen der Farbe der Häuser auch unter dem Namen "die rosa Stadt (la Ciudad Rosada) bekannt. In der Zone gibt es neben anderen Sehenswürdigkeiten große Wälder mit heimischen Baumarten namens Queñua, mit Puya de Raimondi und auch verschiedene Chinchillazuchten.
Pucará
107 km nördlich von Puno (1 Stunde und 45 Minuten mit dem Auto). Der Ort Pucará ist für die dort hergestellten Töpfereiwaren bekannt, vor allem für die tönernen Stierchen "Toritos de Pucará". Dort gibt es auch das Steinmuseum von Pucará mit verschiedenen steinernen Bildnissen, Tierfiguren, Keramik und anderen Objekten.
Archäologische Stätte "Complejo Arqueológico Kalasaya"
1 km vom Ort Pucará (5 Minuten mit dem Auto). Hier handelt es sich um ein zeremonielles Zentrum der Kultur Pucará aus dem Jahren um 200 nach Christus. Diese Kultur erreichte ihre Blütezeit in den Jahren 250 vor Christus bis 380 nach Christus und man kann dort heute noch zwei Sektoren klar unterscheiden: einen religiösen/zeremoniellen Bereich mit neun Pyramiden und einen Wohnbereich. |
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| ► Provinz Yunguyo |
Das Archipel "Archipiélago de Wiñaymarca" - die Insel "Isla Anapia"
128 km von Puno (2 Stunden und 30 Minuten mit dem Auto) erreicht man den Ort Yunguyo. Von dort aus geht die Reise weiter mit dem Auto bis zum Hafen Punta Hermosa (30 Minuten) und von diesem Hafen aus mit dem Boot zur 18 km entfernten Insel Anapia (2 Stunden und 30 Minuten mit dem Motorboot).
Diese Inselgruppe liegt im See Wiñaymarca, auch genannt der kleine See der Titikaka Seenplatte, und wird von Menschen bevölkert, die ihre Traditionen erhalten haben. Diese leben überwiegend von Fischfang. Hier gibt es auch ökologische Nischen mit einer in dieser Region einzigartigen heimischen Flora, mit einer reichen Fauna und Sand- oder feinen Steinstränden. Die Insel Yuspique ist die größte Insel der Gruppe und dort wird von den Angehörigen der Gemeinde Anapia zur Zucht von Vikunjas genutzt.
Man kann dort die Felder beobachten, die Vikunjazuchten und einige archäologische Überreste. Daneben kann man Wandern, die typischen Gerichte der Region genießen, mit dem Boot fahren oder die hiesige Musik hören. Bekannte Traditionen sind "Challa", die Opfergabe an die Erde, "Casarasiri", die traditionelle Dorfhochzeit, bei der drei Tage lang die gesamte Gemeinde feiert und "Rutuchi", der erste Haarschnitt einer neugeborenen Kindes in Anwesenheit des von den Eltern auserwählten Paten, der dem Kind üblicherweise wertvolle Geschenke geben sollte. |
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| ► Provinz Melgar |
Distrikt Ayaviri
137 kms von Puno (2 Stunden und 45 Minuten mit dem Auto). In Ayaviri kann man die Kirche "San Francisco de Asís" im Stil des Mestizenbarrock bewundern. Die heißen Quellen von Pojpojquella (5 Straßenblocks vom Hauptplatz) besitzen heilende Wirkung. Tinajani (13 km von Ayaviri) hat eine seltsame geologische Formation mit gigantischen eigenartigen Formationen, die an Menschen, Tieren, Türmen oder Gebäuden erinnern. |
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| ► Provinz Moho |
Moho
Dieser Ort gilt auch als der "Garten des Hochlandes" wegen des milden Mikroklimas und der vielen Rosen. Vor Ort gibt es auch verschiedene archäologische Stätten und natürliche oder kulturelle Sehenswürdigkeiten. In der Nähe liegt der Ort Conima mit der im Jahr 1825 gebauten Kirche "San Miguel Arcángel". In der Kirche befindet sich ein Bildnis des genannten Erzengels, der auch Schutzpatron des Ortes Conima ist. Sehenswert ist auch ein Monolit bei Huata in einer Entfernung von 5 km.
Die Gemeinde "Cambría" und die Insel "Suasi" (3810 Meter)
157 km nordöstlich von Puno (3 Stunden und 30 Minuten mit dem Auto) kommt man zum Ort Cambría am Ufer des Titikaka Sees. Dort kann der Besucher die Aktivitäten der heimischen Bevölkerung kennenlernen: landwirtschaftliche Arbeiten, Fischfang, Textilherstellung, oder auch einfach die Umgebung erkunden. Beim Ort kann man verschiedene Angebote wahrnehmen, zum Beispiel Fahrten mit dem Ruderboot zur Insel Sausi (etwa 20 Minuten im Boot), wo es eine aus lokalen Materialien (Stein, Holz, Stroh, Schilf) hergestellte Herberge gibt, die ausschließlich mit Sonnenkraft versorgt wird. Diese Insel ist 43 Hektar groß und verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna. Man findet dort Heil- und Gewürzpflanzen, Gräser, natürliche Weiden, Büsche und Bäume. In den Natur- und Vogelschutzgebieten gibt es Enten, Taucher, Kolibris, Kormorane, Choccas, Cara Cara und Bandurrias. Natürlich dürfen auch Vikunjas und Hasenmäuse (Viscachas) nicht fehlen und auch die Landwirtschaft mit dem Anbau von Kartoffeln, Ocas (ein Wurzelgemüse der Anden), Quinua (eine Getreideart), Mais und Tarwi (eßbare Lupinen). |
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