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TUMBES
► Tumbes ► Provinz Tumbes
► Provinz Zarumilla ► Provinz Contralmirante Villar


Tumbes
Die vielfältige Landschaft des Departments Tumbes reicht von weiten Ebenen, über kleine Hügel bis zu schroffen Bergen. Hier findet man auch so außergewöhnliche Ökosysteme wie zum Beispiel die Mangrovenwälder, den Trockenwald am Äquator im Nationalpark Parque Nacional Cerros de Amotape und den tropischen pazifischen Wald Zona Reservada de Tumbes. Heute stehen über 30% dieser Flächen unter Naturschutz. Der Nationalpark Parque Nacional Cerros de Amotape mit einer Ausdehnung von 91300 Hektar schützt eine große biologische Vielfalt und liegt im Grenzgebiet zwischen den benachbarten Departments Tumbes und Piura. Die Tierwelt dort ist sehr artenreich: hier findet man Andenkondor, Wildkatzen, rotes Reh, Sajino, den Ameisenbär des Nortens, Brillenbär, Graureh und ein Eichhörnchen mit weißem Rücken. Das nationale Heiligtum Santuario Nacional de los Manglares de Tumbes umfaßt eine Fläche von 2972 Hektar, die von weiten im Wasser stehenden Mangrovenwäldern bedeckt werden, ein einzigartiges Ökosystem im Grenzbereich zwischen dem Süßwasser des Flusses und dem Salzwasser der See. Hier findet man verschiedene Vogelarten, darunter Tijereta und Reiher. Wegen der Nähe zum Äquator sind die Strände von Tumbes der ideale Ort zum Wellenreiten, Tauchen, Fischen oder auch einfach zum Sonnenbaden und Schwimmen am Strand. Punta Sal gilt wegen des weißen Sandes als einer der schönsten Strände des Landes und verfügt über ein vielfältiges Seeleben. Der Ort Zorritos ist für den ruhigen Strand und seinen Fischreichtum bekannt. Nördlich der Stadt Tumbes liegt Puerto Pizarro, ein Ort, der wegen der vorgelagerten Inseln bekannt ist und auch wegen einer Zuchtfarm für Thumbes Krokodile. Diese Tiere kommen in Peru nur in Tumbes vor und sind vom Aussterben bedroht. Dort kann man auch die berühmten schwarzen Muscheln (Conchas Negras) oder Krebse (Cangrejos) kosten, die eine der Spezialitäten der hiesigen Gastronomie sind.

Nützliche Informationen - Tumbes

Höhe
Hauptstadt: Tumbes (7 m.ü. M.). Minimal: 5 m.ü. M. (Caleta La Cruz). Maximal: 1.650 m.ü. M. (Cordillera de los Amotapes - San Jacinto).

Klima
Die jährliche Höchsttemperatur liegt bei durchschnittlich 26ºC und die Mindesttemperatur bei durchschnittlich 19ºC. Dies kann sich aber drastisch ändern, wenn in manchen Jahren das Klimaphänomen „El Niño” auftritt. Dann kann es zu stärkeren Niederschlägen kommen und die Temperaturen können auf über 40°C steigen.

Anreise
Landweg Lima-Tumbes: 1.270 km auf der nördlichen Panamerikana (18 Stunden mit dem Bus). Luftweg Es gibt regelmässige Flugverbindungen von Lima aus (etwa 1 ½ Stunden).

Nformation Für Touristen
Nationale Turismuskammer www.go2peru.com Regionalregierung de Departaments Tumbes www.regiontumbes.gob.pe Iperú, Der Informations- und Hilfsdienst fur Touristen.
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► Provinz Tumbes
Der Strand und die Mangrovenwälder in Puerto Pizarro
Etwa 13 km von der Stadt Tumbes entfernt (15 Minuten mit dem Auto). Puerto Pizarro ist ein Fischerdorf und der Ausgangspunkt für eine Tour mit dem Boot durch die Mangrovenwälder. Durch dieses interessante Ökosystem kann man mit Boote auf den zahlreichen Kanälen fahren, die zum Mündungsdelta des Flusses Tumbes gehören. Die Kanäle fliessen hier vorbei an den bis zu 6 Metern hohen Bäumen und verschiedenen kleinen Inseln, die sich im Laufe der Zeit durch die Ansammlung von Schlamm und Sedimenten gebildet haben. Während er Fahrt können die Boote an den Inseln Isla del Amor und IslaHueso de Ballena anlegen, wo man auch die wichtigsten Strände der Region findet.

In den Wäldern leben eine Vielzahl von Vögeln. Vor allem die Insel Isla de los Pájaros ist ein idealerOrt für die Beobachtung der Vögel. Am besten besucht man diesen Ort am Abend, wenn die Vögel zum Übernachten dorthin zurückkehren. Bekannt sind die Mangrovenwälder aber auch wegen der Conchas Negras (Muschelart) und anderer Weichtiere, die man hier findet. Diese Meeresfrüchte sind sehr wohlschmeckend und haben den Ruf auch ein Aphrodisiakum zu sein. Es gibt hier auch eine Krokodilzucht (Crocodylus acutus). Diese Reptilart kommt ausschliesslich an diesem Ort in Peru vor und ist heute vom Aussterben bedroht.

Die beste Reisezeit ist von Mai bis Dezember. In der Regenzeit (Januar bis April) müssen dieBootstouren 48 Stunden vor Beginn bestätigt werden.
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► Provinz Zarumilla
Santuario Nacional de los Manglares de Tumbes
Etwa 30 km von der Stadt Tumbes entfernt (50 Minuten mit dem Auto). Dieses Schutzgebiet besteht aus Wäldern mit fünf verschiedenen Mangrovenarten und bedeckt eine Fläche von 2.972 Hektar. Das Ökosystem verfügt über eine reichhaltige Tierwelt, darunter Mangovenbär (Osito Manglero), 100 verschiedene Vogelarten der Zone, 14 Säugetierarten, 34 Krustentierarten, Dutzende von Schneckenarten, 24 Muschelarten und über 100 Fischarten.

Um das Gebiet zu besuchen ist eine Erlaubnis des Nationalen Instituts für Natürliche Ressourcen (INRENA) erforderlich.

Zona Reservada de Tumbes
Etwa 51 nordöstlich von der Stadt Tumbes (3 Stunden mit einem Geländewagen). Das Schutzgebiet Zona Reservada de Tumbes mit einer Fläche von 75.102 Hektar ist die Heimat verschiedener Arten, die typisch sind für den Regenwald des Amazonas, aber es gibt auch Tiere aus dem Hochland und der Küstenregion, darunter Otorongo, Kondor und Fuchs. Hier findet man aber auch heimische Vögel, Tiere und Pflanzen, die heute vom Aussterben bedroht sind, zum Beispiel das Tumbes Krokodil, den Fischotter des Nordwestens, Brüllaffen (Mono Coto de Tumbes) und andere Affenarten (Machín Blanco), die einzigen Affenarten der peruanischen Küste und den Kautschukbaum.

Andere Tierarten sind die Papagayenarten Perico Pachaloro und Perico Macareño, Ameisenbär, Sperber (Gavilán norteño), Krähen (Urraca) und Hornero. Bei den Pflanzenarten sind erwähnenswert Ceibo, Algarrobo (Johannisbrotbaum), Angolo, Pretino, Palo Santo und Guayacán. Dieser Ort ist ein typisches Beispiel für den tropischen Regenwald am Pazifik, ein in Peru einmaliges Ökosystem, das heute als Naturpark Reserva de Biosfera del Noroeste Peruano geschützt wird. Dieses sehr zerbrechliche Ökosystem umfasst Regionen, die noch kaum von Menschen besiedelt werden.

Man kann diese Region das ganze Jahr über besuchen, aber in der Regenzeit (Januar bis März) kann die Anreise schwierig sein. Gleiches gilt in Jahren, in denen das Klimaphänomen „El Niño” zum Tragen kommt.
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► Provinz Contralmirante Villar
Der Nationalpark Parque Nacional Cerros de Amotape
Etwa 36 km von der Stadt Tumbes (1 Stunde 20 Minuten mit dem Auto). Dieser Park hat eine Ausdehnung von 91.300 Hektar und liegt im Grenzgebiet der Regionen Tumbes und Piura. Die Höhe schwankt zwischen 120 m. ü.M. (Rica Playa) und 1538 m. ü.M. (Cerro Campana). Die Landschaft wird geprägt con den Trockenwäldern am Pazifik an den Hängen der Anden im peruanischen Norden, den Bergen Cerros Amotapes.

Diese Berge sind Heimat einer grossen biologischen Vielfalt. Dort gedeihen Algarrobo (Johannisbrotbaum), Hualtaco, Charan, Sapote, Pasallo und Guayacán. Auch die Tierwelt ist sehr vielseitig, darunter vor allem die typischen Bewohner der tropischen Wälder, aber auch von Trockenzonen und aus den Bergen der Anden: Kondor, Tigrillo (Wildkatze), Venado Rojo (Rehwild), Sajino, Oso Hormiguero Norteño (Ameisenbär), Oso de Anteojos (Brillenbär), Venado Gris (Rehwild), Ardilla de Nuca Blanca (Hörnchenart) und Loro Cabeza Roja (Papageienart).

Diese Region ist von grosser Bedeutung für die Ökologie der Zone und wird deshalb im Rahmen des Schutzgebiets Reserva de Biosfera del Noroeste geschützt. Es gibt verschieden Routen für den Besucher mit Wanderwegen durch die Berge und Schluchten. Dort kann der Reisende die Tier- und Pflanzenwelt des Trockenwaldes am Äquator kennen lernen. Eine andere Tour führt mit dem Boot durch die Schlucht des Flusses Río Tumbes, eines der beeindruckensten Naturerlebnisse der peruanischen Küste.

Man kann diese Region das ganze Jahr über besuchen, aber in der Regenzeit (Januar bis März) kann die Anreise schwierig sein. Gleiches gilt in Jahren, in denen das Klimaphänomen „El Niño” zum Tragen kommt.

Der Badeort Zorritos
Etwa 28 km von der Stadt Tumbes (30 Minuten mit dem Auto) entfernt. Am feinen weissen Sandstrand mit dem durchschnittlich 26ºC warmen angenehmen Wassergibt es einen gleich bleibenden Wellengang. Vor Ort kann man Unterkunft, Restaurants, Geschäfte, Märkte, Internet- und Telefonanschlüsse finden. Zorritos ist ideal für die Ausübung verschiedener Wassersportarten: Motorboot fahren, Surfen, Tauchen mit Sauerstoff oder Schnorchel.

Der Strand Playa Punta Sal
Etwa 80 km von der Stadt Tumbes entfernt (1 ¼ Stunden mit dem Bus). Dieser Strand ist einer der schönsten und grössten an der peruanischen Nordküste und zeichnet sich aus durch ruhiges warmes Wasser mit einer durchschnittlichen Temperatur von 24ºC. Der Strand ist zweigeteilt: einerseits der Badeort Punta Sal Grande und andererseits Punta Sal Chica. Der Strand ist abgeschieden und leicht gekrümmt mit weissem Sand und wird von zwei kleinen Landzungen geschützt.
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Hauptbüro: Jr. Rio de Janeiro 216 - 218 Miraflores, Lima - Peru • Telefon: (511) 610-6000 / (511) 421 - 3992 • e-mail: mharbaum@mac.com
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