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| Allgemeine Information |
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| Kennen Sie mehr über Peru: |
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► Stadt Cusco
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1983 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen.
Cusco im Süden der peruanischen Anden (3.250 m ü.M.S.) ist die wichtigste Tourismus-Stadt des Landes und eine der bedeutendsten Amerikas. Von den Inkas die „heilige Stadt" genannt ist Cusco die Hauptstadt eines der bedeutendsten präkolumbischen Reiche: das Tahuantinsuyo. Der Name Cusco oder Qosqo bedeutet in Quechua „Nabel der Welt", denn bereits damals kontrollierte dieses Reich ein weites Wegenetz, das praktisch ganz Südamerika vom Süden Kolumbiens bis zum Norden Argentiniens vereinte. |
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► Historisches Schutzgebiet Machu Picchu
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1983 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen.
Die Zitadelle von Machu Picchu im Süden der peruanischen Anden ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Cusco. Sie wurde 1911 von dem nordamerikanischen Forscher Hiram Bingham entdeckt. Die Zitadelle wird als eine der aussergewöhnlichsten Landschaftsarchitekturen der Welt angesehen. Machu Picchu („alter Berg" auf Quechua, die Sprache der Inkas) liegt auf einem Berg, der über das tiefe Canyon des Urubamba Flusses mitten im tropischen Urwald emporragt. Man nimmt an, dass es sich hier um ein Kult- oder astronomisches Beobachtungszentrum oder um einen Privatbesitz der Familie des Inkas Pachacútec handelt. |
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► Archäologischer Komplex Chavin
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1985 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen.
Die archäologische Stätte Chavin de Huántar stammt aus der Zeit zwischen 1000 und 300 v.C. und ist eine Zusammenfassung der Entwicklung der andinen Kultur. Auf 3.185 m ü.M.S. und nur 3 Stunden auf dem Landweg von der Stadt Huaraz entfernt wurde das religiöse Zentrum Chavin mit unterirdischen Gängen und einer Anzahl pyramidenförmiger Bauten vollständig aus Stein erbaut. Im inneren Teil des Komplexes befinden sich auf den Torbögen und Säulen eingravierte Figuren aus Kombinationen von Wildkatzen, Raubvögeln und Schlangen, Elemente, die in der Ikonographie Chavin immer wieder auftreten. In dem unterirdischen Gang sieht man den sogenannten „Lanzón", einen 3,75 m hohen Monolithen in Form einer riesigen Speerspitze. Chavin ist eine der ältesten Kultstätten aus Stein in ganz Amerika. |
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► Nationalpark Huascarán
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1985 in die Liste der Weltnaturerben aufgenommen.
Der Nationalpark Huascarán ist der zweit grösste Naturpark Südamerikas in den Anden und ist das Herz der höchsten tropischen Gebirgskette der Welt. Seine Hochebenen und Gletscherspitzen, die über 6.000 m ü.M.S. reichen sind das Umfeld, in dem verschiedene Tierarten zusammenleben, wie der Kondor, Vikunja, Weissschwanz-Hirsch, Puma, Vizcacha („Hasenmaus"), Wildkatze und Anden-Fuchs. Im Nationalpark Huascarán gibt es 27 Berge, 663 Gletscher, 269 Lagunen und 41 Flüsse. |
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► Archäologisches Gebiet Chan Chan
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1986 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen.
Chan Chan ist international als grösste aus Lehmziegel erbaute Zitadelle der vorspanischen Zeit bekannt. In der Yunga-Sprache bedeutet Jang Jang „Sonne Sonne". Sie war das religiöse Zentrum des Chimú-Reiches (700-1400 n.C.) im Moche Flusstal, im Departement La Libertad (im Norden Perus). Die Zitadelle erstreckt sich über ca. 20 km2 und man schätzt, dass etwa 100.000 Menschen dort lebten. Die Stadt war das Wohnzentrum eines grossen Staates, der die Hälfte der peruanischen Küste beherrschte von Tumbes an der Grenze zu Ecuador bis in den Süden von Lima. |
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► Nationalpark Manu
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| 1987 in die Liste der Weltnaturerben aufgenommen. Der Naturpark befindet sich zwischen der Provinz Manu (Madre de Dios) und Paucartambo (Cusco) und umfasst das Gebiet der östlichen Anden-Berghänge im peruanischen Amazonas Urwald. Das Gebiet wird von einer grossen Anzahl Eingeborenenstämme, bewohnt und ist das Paradies von 20.000 Pflanzen-, 1.200 Vogel-, 200 Säugetierarten und einer bisher noch unbekannten Anzahl Reptile, Amphibien und Insekten. |
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► Historisches Zentrum von Lima
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1991 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen.
(1988 wurde das Kloster San Francisco hinzugefügt). Lima, bekannt als Stadt der Könige, war seit ihrer Gründung eine Oase der Kultur und Eleganz im spanischen Amerika. Kirchen im Barock-Renaissancestil, Paläste mit stilisierten Balkonen verleihen der Stadt Lima eine einmalige Architektur, eine Stadt, die dem Besucher Museen, Kunstgalerien, Vergnügungsorte und archäologische Stätten von den Zivilisationen vor der Inkazeit bietet. |
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► Nationalpark Río Abiseo
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1990 in die Liste der Weltnaturerben aufgenommen.
Auf der östlichen Andenseite Perus befindet sich dieser Naturpark in dem Gebiet wo der Marañón und der Huallaga Fluss, beides Zuflüsse zum Amazonas, zusammenfliessen. In diesem Gebiet gibt es bedeutende vorspanische Ruinen, die eine Oberfläche von über 1.500 km2 sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Naturparks einnehmen. Der Naturpark Río Abiseo ist seit 1986 für die Öffentlichkeit geschlossen. |
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► Nasca-Linien
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1994 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen.
Zwei Stunden von der Stadt Ica entfernt nehmen diese unglaublichen Linien in der Wüste, die Tier-, Vogel- und Gottheitsfiguren darstellen, eine Fläche von über 450 km2 ein. Die im Jahre 1927 entdeckten Nasca-Linien sind das Bedeutendste von der Nasca-Kultur hinterlassene Erbe, eine Zivilisation, die im Jahre 300 v.C. ihre Blütezeit erlebte. Die Linien sind z. T. 300 m lang, weshalb sie auch nur aus der Höhe sichtbar sind. |
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► Historisches Zentrum von Arequipa
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| 2000 in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen. Arequipa, die zweit grösste Stadt Perus liegt im Süden der peruanischen Anden. Wegen des weissen Vulkangesteins (Sillar), mit dem die Häuser und öffentlichen Gebäude gebaut sind ist Arequipa auch als „weisse Stadt" bekannt. Um Arequipa herum gibt es unzählige touristische Sehenswürdigkeiten wie das Colca- und das Cotahuasi Canyon; dieses letztere ist das tiefste der Welt. Das Colca-Tal ist aufgrund seiner Landschaft ein eindrucksvolles Naturszenarium, besonders wegen der Anbauterrassen, die aus der Inkazeit stammen und auch wegen der über ein Dutzend im 16. Jh. gegründeten kleinen Städtchen. |
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